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Industriebau als Wohnhaus

Der deutschstämmige Hollywood-Regisseur Marcus Nispel liebt große Räume. Das ehemalige Umspannwerk in der Lafayette Street im New Yorker Stadtteil Soho entsprach genau diesen Vorstellungen – es umfasst zwei riesige Säle, der eine zehn, der andere sieben Meter hoch. Dass sich hinter der historischen Fassade heute ein Luxushaus verbirgt, ist auf den ersten Blick von der Straße aus nicht zu erahnen.

Backsteinwand im Atelier

Im Atelier zeugen Backsteinmauern und mächtige Stahlträger vom ehrwürdigen Alter des Industriebaus. Der sieben Meter hohe Raum befindet sich im ersten Obergeschoss und blickt nach Norden auf die Lafayette Street. Im Süden schließt sich der Pool an.

Große Wohnetage

Die offene Wohnetage im zweiten Stock umfasst den 90 qm großen Salon sowie den Essplatz, die Küche und eine Bibliothek.

Kupferrohre im Treppenhaus

Die Verwandlung des mit Transformatoren, Schaltern und Rohren vollgestopften Industriebaus von 1898 in ein Wohnhaus für eine junge Familie war ein Abenteuer. Vieles ist nach dem Umbau tatsächlich noch da: die Stahlträger, die Backsteine, die Industriefenster wie auch die freiliegenden Kupferrohre im Treppenaufgang.

Offene Wohnküche

Die große Wohnküche ist aus den Materialien Beton, Stahl und Chrom maßgefertigt. Sie befindet sich zwischen Wohnbereich und Bibliothek gelegen ebenfalls im zweiten Obergeschoss.

Wohnen mit Industriecharme

Vom Wohnsalon mit der angrenzenden Edelstahlküche führt eine Treppe in das darüber gelegende Mezzanin-Geschoss. Für die Beleuchtung des Bereichs ließ der Architekt Peter Guzy extra kupferne Deckenleuchten im Industrie-Look entwerfen.

Beeindruckender Pool

Das eindrucksvolle Schwimmbad des Hauses nimmt einen Großteil der ehemaligen Werkhalle im ersten Stock ein.

Dachterrasse über den Straßen New Yorks

Vor dem Family-Room im Dachgeschoss erstreckt sich die Terrasse, auf der Blauregen, Efeu und Ziergras um die Wette wachsen. Eine Sitzgruppe von Bistro-Möbeln bietet hier einen im Gegensatz zum Innenbereich fast schon bescheidenen Essplatz.

Rundbogenfenster in der Bibliothek

Durch das Rundbogenfenster in der Bibliothek blickt man auf die Straße. In der Bibliothek können nur große Möbel stehen, sonst wirken sie verloren. Die meisten Einrichtungsstücke kaufte Regisseur und Bauherr Marcus Nispel bei Wyeth, dem New Yorker Spezialgeschäft für Industriedesign.

Planmaterial: Stahlträger, Industriefenster und Kupferrohre

Der Architekt Peter Guzy konnte den Bauherren davon überzeugen, dass die spezielle Atmosphäre bereits in den Mauern des Gebäudes steckt. Man müsse nur das richtige Konzept finden, um das Volumen in wohnliche Räume zu unterteilen. Mit derart delikaten Projekten hat das Büro Asfour Guzy Architects Erfahrung. Aus dem ehemaligen Umspannwerk verwandelte Peter Guzy gekonnt ein spannendes Townhouse.
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Baudaten/Architekt: Peter Guzy

Baubeginn: 2000
Fertigstellung: 2008
Ort: New York, USA
Wohnfläche: 1.300 m²
Grundstücksgröße: 232 m²
Bauweise: massiv, Backsteinmauerwerk, Stahlträger
Fassade: Backstein
Dach: Flachdach
Raumhöhe: 7,00 m (1. OG), 7,50 m (2. OG), 3,00 m (DG)
Decken- und Wandoberfläche: Putz, gestrichen, Backstein
Fußboden: Beton, Ipé-Dielen