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Beton in absoluter Top-Form

Das Haus, von außen verschlossen und trutzig wie eine Zitadelle, inszeniert mit Lust den Übergang von der Kultur zu Natur. Es löst sich zum Garten hin auf, zerfällt geradezu in autonome Einzelteile, die sich öffnen, mit der Natur verschränken.

Lichtspiele im Eingangsbereich

Der Eingangsbereich des Hauses ist so komplex wie das ganze Gebäude: Betonwände türmen sich auf und springen zurück, schmale Schlitze öffnen sich zu Durchblicken, Massivität und Transparenz greifen ineinander. Nahezu mysteriös kommt Licht herein - wie durch einen verborgenen Spalt.

Schattenspiele im Flur

Das intensive Licht Mexikos wird zum Raum bildenden Element. Das Schattenspiel auf den Betonwänden steigert den Eindruck bisweilen ins Dramatische. Verschiedene Schal-Methoden tun ein Übriges: Mal wirken die Wände roh wie in einer Höhle, mal edel wie in einer Schatzkammer.

Glaspassage im Innenhof

Der Innenhof mit einer Skulptur von Jorge Yazpik ist das Zentrum des Hauses. Die Wasserfläche des Patios wirkt wie ein Spiegel, der die Komplexität der Kuben vervielfacht. Die Glaspassage steigert den Eindruck einer Felsformation: Auf fragilem Grund gelangt man von Raum zu Raum.

Wände aus nacktem Beton

Die Räume wurden sparsam möbliert, hölzerne Einbauten schaffen einen warmen Gegenpol zu den asketischen Betonwänden. An diese gleichsam unbehandelte Umgebung, in der die Spannlöcher der Schalung offen blieben, hat sich die Familie gewöhnt - nach einem Anstrich fragt hier niemand mehr.

Kinderzimmer mit Aussicht

Das Kinderzimmer öffnet sich über Eck und bietet so verblüffende Aussichten. Stets geht der Blick hinaus in ein Stück Natur. Mehr noch: Die breiten durchgehenden Fronten lassen die Übergänge zwischen dem Innen und dem Außen, die nur eine Membran trennt, fließend erscheinen.

Lichtdurchlässige Badezimmerwände

Wie an vielen Stellen des Hauses löst sich die Ecke des Badezimmers auf. In der Dusche strömt honigfarbenes Licht durch Wand und Decke aus Onyx. Für diese Kniffe war der Bauherr auf Anhieb zu begeistern, schliesslich ist er es, der den Wohngenuss davonträgt.

Planmaterial: Die offene Festung

Baugrund im Grünen? In Mexico City kaum zu finden. Ein Familienvater hatte das Glück und den richtigen Baumeister: Alberto Kalach.
Download (PDF)

Baudaten/Architekt: Alberto Kalach

Baubeginn: 1999
Bauende: 2000
Bauweise: Stahlbetonkonstruktion
Lage: Stadtrand
Land: Mexico/ Mexico City
Dach: Flachdach, Beton
Fußboden: Walnussdielen, Travertin
Wohnfläche: 610 qm
Grundstücksgröße: 1560 qm