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Welcher Nagel sich wozu eignet

Nageln ist oft als rustikal verpönt, der ambitionierte Heimwerker bevorzugt die Schraube. Aber es gibt Situationen, da ist eine Nagelverbindung die beste – vorausgesetzt, man nimmt die richtige Sorte. Beim Bilderaufhängen etwa sind sogenannte Drahtstifte (normale Eisennägel) meist viel zu dick oder zu lang; oft lassen sie Putz abplatzen und halten dadurch schlechter oder stehen zu weit aus der Wand. Optimal sind sogenannte Sockelleistenstifte (z. B. bei seefelder.net): Sie sind dünn, spitz und aus Stahl, dadurch verkeilen sie sich in intaktem Putz bestens, und man kann sie anschließend mit der Zange auf Maß bringen. Man sollte immer zwei Längen zur Hand haben, 35 und 45 mm.

Wann immer man nagelt, setzt man den Nagel schräg an, damit er anzieht. Will man befestigen, wählt man Flachkopf-Drahtstifte, soll der Kopf möglichst wenig auffallen, greift man zum Senkkopf; mit einem Versenker treibt man dann den Nagel unter die Oberfläche und schließt das Loch mit Holzkitt. Um ein Reißen des Holzes zu verhindern, staucht man die Spitze des Nagels stets mit einem Hammerschlag, dann schneidet der Nagel beim Eindringen die Holzfasern an.

Tipp: Nach dem Renovieren folgt das Einrichten – Möbel & Accessoires finden Sie dazu im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

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