Ein Smart Home einfach realisieren

Die gute Nachricht gleich vorweg: Heute ist es relativ einfach, sein Zuhause mit diversen Smart-Home-Lösungen ein bisschen intelligenter und damit komfortabler, sicherer und energiesparender zu machen. Und was einst nur für Neubauten möglich war, lässt sich dank drahtloser Technik nun auch in Altbauten und in Mietwohnungen relativ einfach umsetzen. Legen Sie los!

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Smart-Home-Installation – das benötigen Sie

Den viel beschworenen Monitor im Kühlschrank will eigentlich niemand haben – und erst recht nicht, um sein Haus damit zu steuern! Smartphone und Tablets sind daher heute die wichtigsten Steuerungsgeräte fürs Smart Home. Die sollten Sie haben. Mit ihnen und den dazugehörigen Apps können Bewohner schnell, intuitiv und überall im Haus und auch unterwegs aufs Heimnetzwerk zugreifen. Zweite wichtige Voraussetzung für eine geplante Smart-Home-Installation: ein Internetanschluss und ein bestehendes WLAN-Netz.

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Welche Art von Smart Home – drahtlos oder per Kabel?

In der Anfangszeit mussten Datenleitung noch fest in jeden Raum verlegt werden. Kosten von mehreren Tausend Euro entstanden so allein für die Installation. Die neuesten Systeme funktionieren drahtlos. So entstehen nur noch für die einzelnen Module Kosten und das Netzwerk kann je nach Bedarf wachsen. Auch die nachträgliche Installation ist mit den Funkmodulen möglich. Die Stabilität der Übertragung ist bei Funk jedoch geringer – was sich im Alltag aber nicht groß auswirken sollte. Wer große Flächen abdecken möchte oder Stahlbetondecken hat, kann zur Not noch die Stromleitung als Datenweg wie bei den Smart-Home-Lösungen von Digitalstrom und Devolo benutzen.

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Kleines Smart Home als Einzellösung

Wer nur einzelne Leuchten per Smartphone-App einschalten oder dimmen möchte, kann dies oft schon direkt übers bestehende WLAN-Netz oder per Bluetooth realisieren. Hersteller wie Osram, Philips oder Sengled bieten dazu so genannte Retrofit-Lampen an. Einfach einschrauben, heruntergeladene App starten und Helligkeit und Farbe einstellen. Fertig!

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Das ganze Haus vernetzen

Wenn zu Hause verschiedene Geräte wie Sensoren, Thermostate, Leuchten und noch die Heizung miteinander intelligent verbunden werden sollen, führt der Weg an einer taschenbuchgroßen Basisstation nicht vorbei. Nur so lassen sich Wenn-Dann-Abfragen wie "Beim Öffnen der Haustür das Flurlicht einschalten" programmieren und in Form von automatischen Szenarien ablegen.

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Die Wahl eines Standards

Einen kleinen Nachteil gibt es heute bei allen Smart-Home-Systemen: Die drei verbreitetsten Standards Zigbee, Z-Wave und Homematic sind leider nicht direkt miteinander kompatibel. Doch kein Grund zur Sorge: Die Wahl eines Standards ist für den Anwender fast nebensächlich, da alle drei Systeme viele Geräte im Angebot haben, die vom Funktionsumfang nahezu identisch sind. Lediglich beim Erweitern eines Systems muss der einst ausgewählte Standard beibehalten werden.

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Übergreifende Smart-Home-Systeme

Einige Anbieter von Smart-Home-Geräten öffnen sich jetzt schon anderen Herstellern und deren Produkten. Eine Sonderstellung nimmt da die Plattform Qivicon ein. Sie garantiert dank geschlossener Partnerschaften die Kompatibilität vieler Geräte unterschiedlicher Hersteller untereinander und dient auch noch als Dolmetscher. Eigentlich mit dem Homematic-Standard arbeitend, unterstützt die Qivicon-Basisstation mit einem optionalen USB-Sticks so auch den Smart-Home-Standard Zigbee.

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Starter-Sets für das eigene Smart Home

Sie möchten Ihr Zuhause nun intelligenter machen? Dann greifen Sie am besten auf ein vorkonfiguriertes Starter-Set zurück. Die Sets konzentrieren sich zumeist auf einen Aspekt eines Smart Homes wie Komfort, Energiesparen oder mehr Sicherheit. Das Bundle eignet sich sehr gut, um erste Smart-Home-Erfahrungen zu sammeln und später die intelligente Technik zu erweitern. Das macht die Systeme schnell erlebbar und hält mit ca. 100 bis 250 Euro pro Set die Kosten übersichtlich.

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Vorinstallierte Smart-Home-Szenarien

Nicht nur Starter-Sets für Geräte machen den Einstieg ins Smart Home leichter. Mit dabei sind oft schon vorinstallierte Szenarien in den Apps, die den Umgang mit der neuen Technik nahezu spielend erklären. So muss auf dem Smartphone oder Tablet nur ein Regler geschoben oder ein weiteres Gerät per Tipp integriert werden und schon sind auch eigene Wünsche schnell realisiert – ganz ohne Studium einer Bedienungsanleitung.

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Eigene Smart-Home-Szenarien erstellen

Jetzt geht's ans Individualisieren! Wenn Sie sich mit der Technik und den Geräten vertraut gemacht haben, finden sich bestimmt schnell Situationen, in denen eine Automation auch noch interessant wäre. Auch wenn es leicht ist, mit den Apps eine eigene Wenn-Dann-Situation zu schaffen, sollte am Anfang erst einmal nur ein einfaches Szenario stehen. Wie wäre es daher mit frisch aufgebrühtem Kaffee am Morgen? Mit einer Funksteckdose und einer Zeitsteuerung über die Basis ist auch eine klassische Espressomaschine ganz schnell smarter gemacht.

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