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Tipp des Tages Montag 14 November

Roskilde bekommt ein Rockmuseum

Das legendäre Rockfestival "Roskilde" in Dänemark bekommt ein eigenes Museum. Das dafür ausgeschriebene internationale Wettbewerbsverfahren haben die niederländischen Architekten MVRDV in Zusammenarbeit mit dem dänischen Büro Cobe gewonnen.
rockmagneten

"Rockmagneten" nennen die Architekten die multifunktionalen Festivalgebäude, die in einem Industriegebiet zwischen dem "Roskilde"-Festivalgelände und der Innenstadt entstehen sollen. Dazu bauen die Architekten die frühere Betonfabrik Unicon in ein knallbuntes Spektakel um.

Das "Rockmagneten"-Projekt sieht den Umbau der bereits bestehenden Fabrikhallen sowie den Bau von drei weiteren Gebäuden vor, in denen das dänische Rock-Museum, der Hauptsitz des Roskilde-Festivals und die neue Roskilde-Folkschool untergebracht werden sollen. Der raue Charakter des alten Industriegeländes soll zwar erhalten bleiben, das heißt jedoch nicht, dass bei den neuen Gebäuden an Pomp gespart wird.

Besonders spektakulär: Das L-förmige Rock-Museum mit seiner goldfarbenen Fassade und dem roten Teppich. Das Gebäude steht im Fokus des Projektes und ist wie eine riesige, glitzernde Konzerthalle angelegt. Das Foyer fungiert als Bühne für Konzerte oder Aufführungen.

Das "Roskilde"-Festival ist das größte Rockfestival in Nordeuropa und verfolgt einen wohltätigen Zweck, die gesamten Gewinne werden gespendet. Bands wie U2, REM, Rammstein oder Robbie Williams haben hier bereits gespielt. Die Fertigstellung des ersten "Rockmagneten"-Bauabschnitts ist für 2014 geplant.

Zu MVRDV:
www.mvrdv.nl

Zu Cobe:
www.cobe.dk

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