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Designer Moritz Grund lebte mit dem Wesentlichen

Wie ist das wohl, mit nur 100 Dingen zu leben? Dass es geht, beschreibt Designer Moritz Grund in "Einhundert - Der Designer und die Dinge – ein Selbstversuch". Nun soll er den "Braun-Feldweg-Förderpreis" erhalten.
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Moritz Grund hat phasenweise sehr reduziert gelebt. Der gebürtige Lörracher versuchte, mit möglichst wenigen, maximal aber 100 persönlichen Dingen auszukommen. Wenigstens zeitweise ist ihm das auch gelungen. Wie genau, ist in "Einhundert - Der Designer und die Dinge – ein Selbstversuch" zu lesen.

Der Absolvent der Berliner Universität der Künste ist designierter Preisträger des Braun-Feldweg-Förderpreises für designkritische Texte. Aus 63 eingereichten Arbeiten hat die Jury, bestehend aus Werner Aisslinger, Anna Berkenbusch, Egon Chemaitis, Thomas Edelmann und Florian Hufnagl, seinen Text ausgewählt, der im August in der Reihe Designkritische Texte im Niggli-Verlag erscheinen wird.

Der 32-jährige Industrial Designer beschreibt im Buch seine Erfahrungen mit dem Experiment, wenigstens zeitweise seinen Alltag mit maximal 100 Gegenständen zu bestreiten und damit dem allgemeinen Trend entgegen zu leben. Schließlich besitzt jeder von uns durchschnittlich zwischen 50.000 und 70.00. Dingen. Das Ziel: Moritz Grund wollte die aktuelle Nachhaltigkeits-Debatte mit einem praktischen Experiment bereichern.

Er selbst sagt: "Der Begriff Vereinfachung steht seit vielen Jahren im Zentrum meiner Forschung und Gestaltungskonzepte. Ziel ist es, möglichst unmittelbare und direkte Prozesse für super-effiziente Produkte zu entwerfen."

Die Preisverleihung findet im neuen Studiensemester am 17. September ab 19 Uhr in der Berliner Akademie der Künste statt.

Infos zum Buch beim Designer im Internet:
www.moritzgrund.com