• CROSSMEDIA
    WERBEPARTNER
  • CROSSMEDIA
    WERBEPARTNER

Offener Grundriss - Traum oder Albtraum?

Lofts, ob Alt- oder Neubau, liegen im Trend. Und wie lebt es sich auf vielen Quadratmetern ohne eine Wand oder gar Tür? "faz.net"-Autorin Nadine Oberhuber hat sich ihre Gedanken gemacht.
faz_offen

135 Quadratmeter Wohnfläche in bester Lage der Hamburger Hafencity. Der Clou: Von der Wohnungstür kann man bis ins hinterste Eckchen des teuren Domizils im Marco-Polo-Tower direkt an der Elbe schauen. Traumhaft - aber möchte man hier leben? Der Artikel bei "faz.net" zeichnet ein ambivalentes Bild. Einerseits ist offen "in", kommunikativ, transparent und praktisch für Familien, andererseits sind solche Wohnlofts wenig anpassungsfähig, wenn sich Lebensumstände einmal ändern.

Architekten, Nutzer und sogar ein Architekturpsychologe lässt Autorin Nadine Oberhuber zu Wort kommen. Letzterer heißt Riklef Rambow und ist Professor für Architekturkommunikation am Karlsruher Institut für Technologie. „Architekten haben eine große Präferenz für Transparenz und Offenheit und tendieren immer dazu, sich für offene Wohnkonzepte zu entscheiden,“ sagt der Experte. Vorbilder sind Mies van der Rohe und Le Corbusier. Und wer eifert denen nicht gerne nach.

Praktikablere Lösungen zeigt der "faz.net"-Artikel schließlich im Gespräch mit weiteren Experten auf. Der Tipp: Früher an später denken und lieber - wie gerade in der Schweiz Trend - individualisierbar planen. Wer es jetzt offen mag, kann später an bereits dafür vorgesehenen Stellen Trennwände einziehen lassen. Alle anderen können durch Zwischentüren Weite suggerieren, wie es in Gründerzeithäusern auch schon einmal modern war. Und die sind heute schließlich beliebter denn je.

Zum Artikel bei "faz.net":
www.faz.net