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Bonner Diplomatenvillen for sale

Eine nicht ganz ernst gemeinte Kaufempfehlung kommt vom Magazin der "Süddeutschen Zeitung". Die lässt uns in Bonner Diplomatenvillen blicken und hebt die Vorzüge der Häuser hervor.
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Wie der nepalesische, der türkische, ungarische oder iranische Botschafter heute in Berlin residiert, wissen wir nicht. Wie er das gestern tat, als Deutschland noch geteilt, die Hauptstadt noch am Rhein und Bad Godesberg der Nabel der politischen Welt in Deutschland war, beschreibt die "Süddeutsche Zeitung". Von schmiedeeisernen Gittern, Villen im traditionellen Stil, ausladenden Terrassentüren und Besuchen des Dalai Lama ist da die Rede. Lesenswert, finden wir.

Der nepalesische Botschafter lebte und arbeitete einst in einer Villa im 80er-Jahre-Landhaus-Look, sein südafrikanischer Kollege blickte dagegen auf eine bronzefarbene Fassade mit durchlaufenden Fensterbändern, wenn er seinen Dienstsitz verließ, und der Kollege aus Indonesien verbrachte seine Tage in einem kastenartigen Ensemble von 1970.

Beinahe alle der insgesamt neun Ex-Botschaftsbehausungen stehen zum Verkauf oder haben gerade den Besitzer gewechselt. Grund genug für "Süddeutsche"-Autor Josef Thaurer, sich ebenso genüsslich wie vergnüglich auf die leeren und einigermaßen heruntergekommenen Fassaden, die Menschenleere und die überkommenen Formen zu stürzen.

Fazit: Wer den Rhein und orientalischen Schmuck am Fenster mag, kann sich für eine der Diplomaten-Villen und einen "Lebensabend in Luxus" entscheiden, der Rest klickt sich durch Artikel und Fotos auf "sueddeutsche.de" und mag sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Zum Artikel bei "sueddeutsche.de":
www.sueddeutsche.de