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Nachlass des Architekten Hermann Muthesius

Noch bis Ende Juli präsentiert das Berliner Museum der Dinge den Nachlass des Berliner Architekten und Kulturreformers Hermann Muthesius.
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Hermann Muthesius arbeitete Ende des 19. Jahrhunderts als Architekt in Japan. Nach seiner Rückkehr nach Berlin trat er in den preußischen Staatsdienst ein und war ab 1896 für sieben Jahre technischer Attaché an der deutschen Botschaft in
London. Anschließend reformierte er als Landesgewerberat das gewerbliche Schulwesen in Preußen und suchte gemeinsam mit anderen Werkbundmitgliedern nach einem neuen Verhältnis zwischen Kultur und Ökonomie. Sein architektonisches Erbe: viele bekannte Landhausbauten im Berliner Umfeld.

In der Ausstellung mit dem Titel "Schreiben & Bauen" wird die evangelische Kirche in Tokio dokumentiert, die den Anfang seiner Entwicklung als Architekt im Historismus markiert. Sein eigenes Wohnhaus in Berlin-Nikolassee zeigt ihn als Wegbereiter der Moderne.

Die Ausstellung bietet den Besuchern verschiedene thematische Zugänge zu Hermann Muthesius: seine Biografie, seine Vernetzung im Werkbund, sein Werk. Die Schau läuft bis einschließlich 30. Juli im Berliner Werkbundarchiv - Museum der Dinge. Tickets kosten 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Zum Museum im Internet:
www.museumderdinge.de