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Gewächshochhaus in Schweden

Das weltweit erste Gewächshochhaus soll in Schweden stehen. In Linköping plant das Unternehmen Plantagon mit dem lokalen Energieversorger und der Kommune den Bau eines vertikalen Gewächshauses. "zeit.de" beschreibt das Vorhaben.
gewaechshaus

Ein gläserner Kegel, der seine Spitze mehr als 50 Meter in die Höhe reckt - das sehen Linköpings Pläne, übrigens eine mittelgroße Stadt von etwa 145.000 Einwohnern, für seinen ersten Agrarbetrieb im urbanen Umfeld vor. Der Hintergrund leuchtet ein: Warum sollen eigentlich einmal ökologisch erzeugte Lebensmittel um den halben Globus geflogen werden, wenn es in den Städten Platz gibt, Obst und Gemüse jahreszeitenunabhängig direkt beim Konsumenten anzubauen?

Und auch das Gewächshochhaus selbst sieht gar nicht schlecht aus. Eine gläserne Pyramide soll ihre Spitze bald hoch in den schwedischen Himmel recken.

"Um die Sonne optimal auszunutzen, sollen Hunderte, wenn nicht Tausende kleiner Transportwagen Pflanzkübel auf einem Laufband von oben nach unten durch das Hochhaus kutschieren. (...) Spätestens 2014 wollen die Schweden das erste Mal ernten", berichtet der Artikel auf "zeit.de". Autorin Marlies Uken lässt den "weltweit prominentesten Verfechter des Vertical Farmings", den US-Forscher Dickson Despommier zu Wort kommen und stellt die Pläne der schwedischen Betreibergesellschaft en Detail vor.

Ob die Klimabilanz des grünen Hochhauses allerdings so positiv ausfällt, wie von den Planern erhofft, scheint auch die "Zeit"-Autorin zu bezweifeln. Die Betreiber halten sich laut "zeit.de" mit konkreten Zahlen zurück, namhafte Wissenschaftler sind derzeit noch wenig optimistisch.

Zum Artikel bei "zeit.de":
www.zeit.de