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Expertengespräch über moderne Architektur in Berlin

Studien zum Bauen mit Aluminiumfolie gibt es seit einigen Tagen im Deutschen Architektur Zentrum (DAZ) in Berlin zu sehen. Am heutigen Nachmittag sprechen Johanna Meyer-Grohbrügge, Sam Chermayeff, Toshihiko Mitsuya und Alex Schweder La mit DAZ-Kurator Matthias Böttger über die Stärken und Schwächen von Architektur.
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Mit Strukturen aus 0,02 mm starker Aluminiumfolie testen die Architekten June-14 Meyer-Grohbrügge & Chermayeff und der Künstler Toshihiko Mitsuya die Grenzen dieses Materials. Aluminiumfolie ist leicht und sehr dünn. Gepresst sehr stabil, scheint das Ausgangsmaterial keine Masse zu haben, sondern nur aus Oberfläche zu bestehen. Vorteil: Aus Aluminiumfolie können fragile Details geformt werden, die mit Ton oder Stein nicht zu realisieren wären.

In der zweiten Woche ergänzt Künstler und Architekt Alexander Schweder La die Ausstellung und fordert architektonische Beständigkeit mit Feuchtigkeit heraus. Als Gegengewicht zum Fragilen, das bei June-14 stark wird, experimentiert er mit Fäulnis, die die Gebrechlichkeit der als dauerhaft angelegten Architektur zeigt.

"Structural Studies" heißt die Ausstellung im DAZ. Die kurze Schau ist bis einschließlich morgen zu sehen. Am heutigen Nachmittag sprechen die beteiligten Künstler und Architekten über ihre Studien im Speziellen und moderne Architektur im Allgemeinen. Los geht es um 16 Uhr, die Vortragenden sprechen Englisch.

Zur Ausstellung im Internet:
www.daz.de