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Erweiterungsbau für Schweizer Stadtmuseum

Es funkelt in der Sonne und hält sich gleichzeitig vornehm zurück: Das Haus des heutigen Stadtmuseums Rapperswil-Jona in der Nähe von Zürich ist steinalt. Nun wurde es nach Plänen des Schweizer Architekturbüros mlzd umgebaut und erweitert. Vor wenigen Tagen war Eröffnung.
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Vor rund 700 Jahren bauten sich die Raperswiler am Zürichsee eine kleine Festung. Die Burg bestand aus einem Wohnhaus nebst Wehrturm und einem Wirtschaftsgebäude, das sich an die Stadtmauer schmiegte. Ein Teil des Innenausbaus ist bis heute erhalten. Hier wurde in den 40er Jahren ein kleines Stadtmuseum errichtet, das in den 60er Jahren nochmals umgebaut und zum Teil mit einer Fachwerkfassade verkleidet wurde.

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Anfang des neuen Jahrtausends bemerkte die Stadtverwaltung, dass das Gebäudeensemble einer gründlichen Sanierung bedurfte. Besonders der Gebäudeteil von 1960 hatte die Bauarbeiten nötig. Gesagt, getan: Das Architekturbüro mlzd ist 2007 mit einem aufsehenerregenden Entwurf zur Gebäudesanierung und -erweiterung als Sieger aus einem Wettbewerb hervorgegangen. Name des Umbauprojektes: "Janus".

Vorsichtig und doch bestimmt fügt sich der glänzende Neubau in die Gruppe der alten Bauten ein. mlzd hat den neuen Gebäudekörper so geplant, dass die bestehenden Fenster und Türen des alten Teils nirgendwo versperrt oder überbaut wurden. In der historischen Fernansicht des Städtchens bleibt der bronzene Baukörper diskret verborgen, steht man direkt davor, wirkt die glänzende und in sich geknickte Fassade umso beeindruckender.

Zum Architekturbüro:
www.mlzd.ch