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Ausstellung über sowjetischen Architektur-Avantgarde in Berlin

Die Ausstellung "Baumeister der Revolution" im Berliner Martin-Gropius-Bau lenkt den Blick auf einen Bereich der sowjetischen Avantgarde, der in Europa relativ unbekannt geblieben ist: die Architektur.
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In Russland und den anderen Nachfolgestaaten der Sowjetunion sind die Namen der meisten großen Architekten der sowjetischen Architektur-Avantgarde weitestgehend vergessen. Ihre Bauten sind nicht in dem Maße Teil des kulturellen Gedächtnisses geworden, wie es das "Neue Bauen" im Westen ist. Die Ausstellung "Baumeister der Revolution" stellt dieses beeindruckende Kapitel der Avantgarde auf ungewöhnliche Weise vor, indem sie drei inhaltliche Ebenen miteinander verschränkt.

Ausgewählte Werke der frühen Avantgarde von El Lissitzky, Gustav Kluzis, Ljubow Popowa, Alexander Rodtschenko oder Wladimir Tatlin zeigen die intensive Beschäftigung der Künstler seit 1915 mit Fragen von Form, Raum und Materialität.

Die Ausstellung zeigt beeindruckende Bilder und Zeichnungen aus der Sammlung Costakis aus Thessaloniki und Vintageprints aus dem Staatlichen wissenschaftlichen Forschungsmuseum für Architektur A.W. Schtschusew in Moskau. Die historischen Fotografien zeigen, dass die neuen Bauten nicht nur typologisch, sondern auch in ihren Dimensionen
eine neue Zeit verkörperten. Als sich Mitte der 1930er Jahre das politische Klima in der Sowjetunion gravierend änderte
und eine monumentale Bauweise in Mode kam, endete das Kapitel der sowjetischen Avantgarde und geriet in Vergessenheit.

Die Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau ist noch bis einschließlich 9. Juli zu sehen. Tickets kosten 10 Euro, ermäßigt 7 Euro.

Website mit Infos zur Ausstellung:
www.berlinerfestspiele.de