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Tita Giese über urbane Pflanzzonen

Endlich ist es heller, die Tage länger. Pflanzzeit, sagen sich Gärtner und Landschaftsarchitekten. Warum sie die nicht mag, erklärt Tita Giese, die städtische Freiräume mit Pflanzen gestaltet, im "Zeit"-Interview.
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Tita Giese wird gern Grünkünstlerin genannt, ein Wort, das sie nicht mag. Genauso wenig mag sie Landschaftsarchitekten, Gartenbauamtsangestellte und Profigärtner. Darüber und über ihre Arbeiten am Rhein und an der Spree spricht die Düsseldorferin mit Lara Fritzsche bei "zeit.de".

Verkehrsinseln, Restflächen auf öffentlichen Plätzen oder schattige Hänge an Straßen, auf denen partout kein Rasen grünen möchte - das sind die Spielwiesen von Tita Giese. Diese hat an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf studiert und sich nach eigener Aussage eher zufällig in Richtung "Arbeit mit Pflanzen" entwickelt.

Nun bepflanzt sie kleine Areale in deutschen Städten mit Yucca-Palmen, Essigbäumen und Schilf - oder Privatgärten einmal ganz in Weiß. Auch wenn sie dies anfangs "grauenhaft und spießig" fand. Nun wachsen laut Interview Lilien, Krokusse und weiße Clematis in hellem Kies.

Seit 1978 beschäftigt sich Giese von berufswegen mit Pflanzen. Dass seither nicht alle Beteiligten positiv auf ihre ungewöhnlichen Konzepte reagieren und dass man sich seine Inspirationen auch in kolumbianischen Favelas holen kann, beschreibt die exzentrische Frau fürs Grüne im "Zeit"-Interview.

Zum Gespräch bei "zeit.de":
www.zeit.de