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Buchtipp: "Stadthäuser"

Hans Stimmann war einmal Berliner Senatsbaudirektor. Nun hat er ein Buch über den Bautypus Stadthaus geschrieben. Und so heißt auch sein Werk: "Stadthäuser".
stadthaeuser

Schmal und hoch, unten die Garage, darüber ein Einfamilienhaus hochkant gestellt. Drei, vier oder gar fünf Etagen hoch sind die meisten Stadthäuser. Viele nur sechs bis acht Meter breit und knapp 20 Meter in der Länge messend, stehen die Gebäude eng aneinander geschmiegt auf kleinem Grund. Nachdem Wohnen in den Innenstädten wieder "in" ist und Bauprojekten viel Aufmerksamkeit zuteil wird, rücken "Townhouses" auch bei Architekten und Stadtplanern in den Blickpunkt.

So unglaublich neu scheint das Konzept des "Townhouses" freilich gar nicht, schließlich gab es immer schon Familien, die Wohnen und Arbeiten in einem Gebäude innerhalb der Stadt miteinander verbanden. Oft waren diese Häuser aus reiner Platznot hoch und schmal. Eine Charakteristikum, das Hans Stimmann in seinem Buch nun hauptsächlich am Beispiel Berlin beschreibt und auf zeitgenössisches Bauen überträgt.

"Stadthäuser" zeigt gut vierzig Beispiele, angenehm sortiert und auch für den architektonischen Laien verständlich aufbereitet. Mit dabei: Stadthäuser als Ensembles und als Reihenhäuser, Mehrfamilienhäuser in Baulücken, Stadtvillen, freistehende Blocks mit Miet- und Eigentumswohnungen. Alle werden sie von Autor Stimmann, der mehr als ein Jahrzehnt Senatbaudirektor in Berlin war und dort dem neuen Stadthausboom mit den Weg bereit hatte, kritisch analysiert und in einen städtebaulichen Zusammenhang gestellt.

"Stadthäuser" ist bei Dom Publishers erschienen, hat ca. 300 Seiten mit 200 Abbildungen und kostet etwa 78 Euro.

Zum Verlag (mit Online-Shop):
www.dom-publishers.com