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Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp in Düsseldorf

Zimmer mit Aussicht: Wie Künstler sich mit Fenstern und Fensterbildern beschäftigten, zeigt eine Ausstellung der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.
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Mit mehr als 100 Kunstwerken aus den vergangenen 100 Jahren spürt die Kunstsammlung NRW einem der beliebtesten Motive der Kunst nach: dem Fenster. Es markiert die Schwelle zwischen Innen- und Außenraum und dient dabei auch der Reflexion über das Medium Malerei selbst. Die Ausstellung "Fresh Widow. Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp" im K20 am Grabbeplatz in Düsseldorf zeigt, wie Künstler von Robert Delaunay, Henri Matisse und Marcel Duchamp bis heute am Motiv des Fensters eine neue künstlerische Sprache erprobten.

Mit dem verkleinerten Nachbau eines französischen Fensters, dessen Scheiben mit schwarzem Leder abgeklebt und damit undurchsichtig sind, markierte Marcel Duchamp 1920 so lakonisch wie eindringlich einen Abschied: "Fresh Widow" verkündet mit seinem sprachspielerisch auf "French Window" bezogenen Titel programmatisch den Verlust des Ausblicks und öffnet den Weg zu Neuem.

100 Gemälde, Zeichnungen, Objekte, Skulpturen, Fotografien und Projektionen in der Ausstellung "Fresh Widow. Fenster-Bilder seit Matisse und Duchamp" stehen stellvertretend für die Vielfalt und Verschiedenartigkeit der von 1912 bis heute entstandenen Fenster-Bilder.

Die Ausstellung ist bis einschließlich 31. August im K20 zu sehen.

Zur Ausstellung im Internet:
www.kunstsammlung.de