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Retro-Trend als Sehnsucht nach Sicherheit

Retro und Vintage sind "in". So viel zu den Fakten. Warum das so ist, daran scheint sich gerade so mancher Experte abzuarbeiten. Den Versuch einer Antwort hat auch "Süddeutsche"-Redakteur Oliver Herwig unternommen.
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Zweifelsohne befinden wir uns in der Hochphase einer nicht enden wollenden Vintage- und Retrowelle. Vieles von dem, was es schon lange gibt und beinahe alles, was an das Design der letzten Jahrzehnte erinnert, ist schick. "Süddeutsche"-Redakteur Oliver Herwig liefert in seinem Artikel eine Definition der Termini Antiquität, Vintage- und Retro-Design und macht sich daran, dem Leser eine mögliche Erklärung für den zweiten Frühling alter Formensprachen oder ganzer Produktserien zu liefern.

"Retro ist ein Seelentröster", heißt es in seinem Artikel. Denn während man selbst älter wird, umgeben einen weiter Dinge aus der eigenen Jugend bzw. Dinge, die sogar deutlich älter sind. "Retro ist vor allem ein Gefühl. Ein Gefühl von Freiheit, von Jugend", beschreibt es der Autor auf "sueddeutsche.de". Dazu kommt die Sehsucht nach der Entschleunigung und einer Welt von gestern, die vermeintlich lange nicht so schnelllebig war wie die heutige.

Einen Ausflug ins 19. Jahrhundert unternimmt der Artikel auf "sueddeutsche.de" außerdem. Damals hatten sich die Menschen schon einmal längst vergangene Stilvorbilder erneut herbeigesehnt und vor allem ihre Gebäude wie Kirchen, Bahnhöfe und Museen mit Fassadenteilen aus allen bekannten Architekturzeitaltern der Vergangenheit verziert. Im Inneren der Häuser ging es freilich ganz modern zu. "Retro lässt uns das Morgen umarmen, weil wir das Gestern sicher in der Hand zu halten glauben", bringt es der "Süddeutsche"-Artikel letztlich auf den Punkt. Und das ist doch ein sehr versöhnliches Fazit.

Zum Artikel bei "sueddeutsche.de":
www.sueddeutsche.de