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Architekturfotografie einmal anders

Thujahecke, Kugelbuchs und Forsythienstrauch sind die Protagonisten in Gisela Erlachers Fotoband "Cut". Ungewöhnlich: Erlacher ist eigentlich Architekturfotografien. "zeit.de" zeigt eine Auswahl der Aufnahmen.
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"Cut", also Schnitt, nennt Gisela Erlacher ihre neue Arbeit. Wer sich ihre Bilder ansieht weiß, warum. Sträucher, Hecken, Grasnarben und Balkonpflanzen fügen sich in das ihnen zugewiesene Domizil. Die Fotografin zeigt, wie in Wohngebieten Natur gezähmt wird.

Gisela Erlacher ist ausgebildete Psychologin und Architekturfotografin. Im Buch zeigt sie an 32 Beispielen Natur als Stilmittel in der Stadtlandschaft und als Ausdruck scheinbar allgemeingültiger Ästhetik. "zeit.de" hat 18 Aufnahmen Erlachers ausgewählt. Auf der Website kann man sich durch Höfe, Fassaden und Gärten klicken, die mit Buchs, Geranie und Co. "verschönert" wurden.

Witzig: Scheinbar zufällig ausgewählte Ansichten deutscher Häuser lassen Erlacher und auch "zeit.de" als Rezensent unkommentiert stehen. Gerade dadurch erhält die strenge Bilderfolge eine Spur Ironie. Und so kann sich der Betrachter ein Lächeln beim Klicken nicht verkneifen.

Zur Fotostrecke bei "zeit.de":
www.zeit.de