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Video: Architekt Peter Märkli erklärt sein Museo La Congiunta

Das Museum La Congiunta ist extrem reduziert gebaut. Architekt Peter Märkli hat bei seinem Entwurf besonders auf bestimmte Lichtstimmungen ohne jeden Schattenwurf Wert gelegt. Im Video von "Vernissage-TV" beschreibt er das Gebäude, das in diesem Jahr einen Ehrenpreis der gemeinnützigen Velux-Stiftung für seine Lichtlösungen erhalten hat.
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La Congiunta ist ein Museum am nördlichen Dorfrand von Giornico im Schweizer Tessin. Das schmale Haus aus Sichtbeton ist dem Bildhauer Hans Josephsohn gewidmet, wurde vom Schweizer Architekten Peter Märkli entworfen und bis 1992 errichtet. Schon drei Jahre später bekam dieser im Zuge des Wettbewerbs Neues Bauen in den Alpen einen ersten Preis für seinen polarisierenden Bau. Jetzt, viele Jahre später ist mit der Velux-Stiftung ein weiterer dazu gekommen. Grund genug für den Internet-Sender "Vernissage-TV" den Architekten sein Haus, 20 Jahre nach dessen Fertigstellung, nochmals erklären zu lassen.

Halbfiguren und steinerne Reliefs des Schweizer Bildhauers Hans Josephsohn werden in dem kleinen Museum gezeigt. Das Haus wurde eigens hierfür entworfen und gebaut. Architekt Peter Märkli erklärt im Video, dass es einerseits Wände brauchte, um die großen Reliefscheiben aufzuhängen, andererseits aber einer bestimmten Tageslichtstimmung, die auch ohne Fenster ein Gefühl von Durchlässigkeit erzeugen sollte, bedurfte.

Langsam schwenkt die Kamera durch das schmale und langgezogene Gebäude, das nur gut vier Meter in seiner Breite misst und für das Märkli laut Video enge Züricher Gassen vermessen ließ. Nach dem knapp fünfminütigen Film bleibt der Eindruck eines ungewöhnlichen Museumshauses, das anfangs wie eine kleine Trutzburg wirkt, im Inneren aber durch eine tolle Lichtstimmung und das Fehlen jedes Schattens überzeugt.

Zum Video bei youtube.com:
www.youtube.com

Zum Sender:
www.vernissage.tv

Zur Velux-Stiftung:
www.veluxstiftung.ch