• CROSSMEDIA
    WERBEPARTNER
  • CROSSMEDIA
    WERBEPARTNER

Video: Baubotanik verbindet Architektur und Natur

Die grüne Stadt scheint heute noch eine kaum erreichbare Utopie. Eine Architekturdisziplin mit Namen Baubotanik erforscht, wie sich Pflanzen und Bauen verbinden lassen. Die "Deutsche Welle" hat einen Video-Beitrag zum Thema gedreht.
baubotanik

Ein Baum nicht als Schattenspender im Garten oder Sichtschutz vor dem Balkon, sondern als Gerüst eines richtigen Gebäudes. Geht das? "Ja", antwortet der deutsche Architekt Ferdinand Ludwig. Er setzt Pflanzen als tragende Elemente von Bauwerken ein. Zur Zeit baut er einen Platanenkubus im baden-württembergischen Ort Nagold und zeigt im Video der "Deutschen Welle", wie weit die Architekturbranche in der Sparte Baubotanik heute bereits ist.

Im August 2011 wurde Luwigs Kubus, der drei begehbare Stockwerke hat, aufgestellt. Die Pflanzen waren da bereits vorgezogen. In den kommenden Monaten sollen die Plattformen des Kubus im Geäst verwachsen sein und dem Besucher ein Erlebnis vermitteln, als würden er in einer Baumkrone spazieren gehen.

Das Video der "Deutschen Welle" zeigt neben den offensichtlichen Vorteilen auch die Nachteile der grünen Architektur. Rund 20 Jahre wird es dauern, bis die stählernen Träger, die den Platanenkubus heute noch zusätzlich stützen, entfernt werden können. Erst dann sind die Bäume groß genug, um das Gebäude selbstständig zu tragen.

Zum Sender:
www.dw.de