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DDR-Design - zu Recht vergessen?

DDR-Design - gab es das? Ja, das gab es! Ob nun entsprechende Entwürfe auch in einen Gestaltungskanon des 20. Jahrhunderts gehören, soll ein Gespräch mit Historikern, Designern und Sammlungsvorständen am heutigen Abend im Berliner Museum der Dinge klären.
vortragDDR

Design aus der ehemaligen DDR ist heute unsichtbar. Vor 1990 war es im Osten kaum erhältlich und im Westen unbekannt. Nach der Wiedervereinigung wurde es staunend entdeckt. Heute, mehr als 20 Jahre später, findet es sich zwar in Museen, im Kanon der deutschen Designgeschichte kommen Dinge aus der DDR aber praktisch nicht vor.

Gehören "Penti", "Erika" und "Bebo Sher" zum Kanon der Gestaltung im Deutschland des 20. Jahrhunderts? Hat Ostdeutsches einen Platz in deutschen Design-Museen verdient? Oder sollte es einfach nur ab ins Depot? Einer Antwort auf diese und viele weitere Fragen nähert sich heute Abend eine Expertenrunde. Sie besteht unter anderem aus Walter Scheiffele, Design-Historiker der Kunsthochschule Weißensee, Dietmar Preißler, Sammlungsdirektor im Haus der Geschichte in Bonn und Siegfried Gronert von der Gesellschaft für Designgeschichte.

Kurzentschlossene Besucher können den Gesprächen am heutigen Abend ab 19 Uhr im Berliner Museum der Dinge folgen. Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Werkbundarchives mit der Stiftung Industrie- und Alltagskultur.

Zur Museumsseite im Internet:
www.museumderdinge.de