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Universität Stuttgart baut raffinierten Forschungspavillon

Was dabei herauskommt, wenn Architektur und Forschung zusammentreffen, kann man derzeit auf dem Campus der Universität Stuttgart besichtigen. Hier steht seit dem Sommersemester ein neuer Forschungspavillon, der sich sehen lassen kann.
unistuttgart

Bei dem Forschungspavillon handelt es sich um einen temporären bionischen Versuchsbau aus Holz, der von dem Institut für Computerbasiertes Entwerfen (ICD) und dem Institut für Tragkonstruktionen und Konstruktives Entwerfen (ITKE) in Zusammenarbeit mit Studierenden realisiert worden ist. Ziel des Projektes ist es, die Leistungsfähigkeit biologischer Strukturen in einen architektonischen Entwurf einzubeziehen.

Dies erklärt auch die außergewöhnliche Form des Pavillons. Der Bau ist geformt wie das Skelett eines Seeigels. Und das hat einen guten Grund. Schließlich war es das Plattenskelett des Sanddollars, einer Unterart der Seeigel, das für den Bau Modell stand.

Trotz der beachtlichen Maße von 72 Quadratmetern Grundfläche, waren lediglich 6,5 mm dünne Sperrholzplatten nötig, um den Bau wind- und wetterfest zu machen. Diese wurden mit Fingerzinken zu Zellen zusammengefügt - in Anlehnung an die Schale des Sanddollars.

Zum Forschungspavillon:
www.itke.uni-stuttgart.de