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Mietrechtsreform enttäuscht Vermieter

Die Mieter freut's, Vermieter sind verärgert: Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger will es Vermietern nun doch nicht erlauben, nach einer Häusersanierung die Mieten um mehr als elf Prozent der Kosten zu erhöhen.
sanierung

Neue Heizungen und eine bessere Dämmung an der Außenfassade von Häusern sind eine tolle Sache. Es spart Energie und freut den Mieter, der weniger Stromkosten bezahlen muss. Weniger begeistert sind dagegen die Hauseigentümer, die eine energetische Sanierung viel Geld kostet. Kosten, die Vermieter in Form einer Mieterhöhung auf die Mieter umlegen könnten. So hatte sich Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) die Reform des Mietrechts zunächst vorgestellt. Doch daraus wird nun nichts.

Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" dürfen Vermieter die Mieten nach einer Gebäudesanierung auch in Zukunft nicht mehr als um mehr als elf Prozent der Kosten erhöhen. "Bei der erlaubten Mieterhöhung werden wir die Höchstgrenze von derzeit elf Prozent für Modernisierungen auf keinen Fall antasten", zitiert die "FTD" Leutheusser-Schnarrenberger. "Die Vermieter können diese ja bereits heute meist nicht ausschöpfen, da derartige Mieterhöhungen am Markt häufig nicht durchsetzbar sind."

Die Mietrechtsreform ist Teil der angestrebten Energiewende. Mit der Reform will die Bundesregierung regeln, was Mieter im Falle einer energetischen Gebäudesanierung dulden müssen.

Zum Artikel bei der "FTD":