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Gericht stärkt Rechte der Bauherren

Nach einem neuen Urteil des Oberlandesgerichts Stuttgart können auch nachgebesserte Arbeiten am Eigenheimbau einen Werteverlust bedeuten. Handwerkerrechnungen müssen demnach nicht zwingend komplett bezahlt werden.
schwaebisch-hall

Darauf weist die Bausparkasse "Schwäbisch Hall" hin. Der Fall: Ein Bauherr hatte festgestellt, dass das Dach seines neuen Eigenheims undicht war. Obwohl die Handwerksfirma seiner Aufforderung zur Nachbesserung nachkam, weigerte sich der Eigentümer, einen Teil der noch offenen Rechnung zu bezahlen. Seine Begründung: Wegen der notwendigen Reparatur könne er das Haus in Zukunft im Zweifelsfall schlechter verkaufen. Dieser Wertverlust müsse mit den Restforderungen der Firma in Höhe von rund 4.000 Euro verrechnet werden.

Das Gericht gab dem Bauherren Recht. Allein die Wertminderung des Hauses stelle einen Schaden dar, so die Begründung.

Schwäbisch-Hall-Rechtsexperte Christoph Flechtner: "Das Gericht hat sich klar auf die Seite des Bauherrn gestellt und dessen Rechte bei Baupfusch gestärkt."