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Das neue Heimatgefühl junger Designer

Dass Hirschgeweihe und Bauernstühle nicht zwangsläufig altbacken sein müssen, zeigt ein Artikel auf mangager-magazin.de. Das Magazin war auf der Konsumgütermesse Ambiente unterwegs und berichtet über den Trend, traditionelles Handwerk neu zu interpretieren.
managermagazin_Hirschgeweih

So parodiert das bayerische Unternehmen Eberle & Osterried das Heimatgefühl mit seiner Kollektion "Allgäu-Lounge". Für die poppigen Kunststofftrophäen der Kollektion musste garantiert kein Tier sterben. Daneben entstehen auch ernst gemeinte Objekte. Ein Münchener Designerpaar entwarf mit "Steckling" und "Sprössling" Sitzmöbel, die durch auswechselbare Lehnen Stuhl und Hocker in Einem sind. Die Verbindung von traditionellem Bauernstuhl mit schlichten und zeitlosen Formen gewann den Talentwettbewerb der diesjährigen Ambiente.

managermagazin-steckling

Der Trend begann vor etwa zehn Jahren, als die "Heimat"- Schlüsselanhänger erstmals die Liebe der Designer zu ihrer Heimat in moderner Optik widerspiegelte. Handgefertigte Möbel und Accessoires mit heimatlichen Motiven können als Gegenreaktion zu der oft herkunftslos scheinenden Massenproduktion interpretiert werden. "Deshalb sind seit einigen Jahren auch Vintage und Ethno stilprägende Strömungen im Design und in der Mode", meint Claudia Herke vom Stilbüro bora.herke. Sie sieht einen Trend in Richtung "Lieblingsstück-Inszenierung". Für Herke auch eine Form von Heimatgefühl. Als Grund für die aufkommende Heimatwelle vermutet die Designerin und Autorin Juliane Gruber aus Zürich unsere schnelllebige Gegenwart.

Zum Artikel bei manager-magazin.de: