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Ausstellung zeigt Künstlertapeten

zeit.de berichtet über eine Ausstellung in Manchester, in der Tapeten zeitgenössischer Künstler gezeigt werden.
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Die Witworth Art Gallery in Manchester ist bekannt für ihre umfangreiche Tapetensammlung und eine der besten Sammlungen moderner britischer Kunst außerhalb Londons.

Die Ausstellung "Walls Are Talking: Wallpaper, Art and Culture" zeigt jetzt Tapeten, die in erster Linie nicht zum Tapezieren von Räumen gedacht sind, sondern als echte Kunsterwerke betrachtet werden wollen. Denn wer möchte schon in seinem Wohnzimmer auf Wandbehänge schauen, die marschierende Soldaten mit Gasmasken abbilden?

Doch seit wann sind Tapeten überhaupt Kunst? zeit.de zitiert Andy Warhol, der 1966 proklamierte: "Ich mag langweilige Dinge. Ich mag Motive, die sich immer wiederholen." Bekannt ist Warhols "Mao-Tapete“, die das Antlitz des Diktators in schrillen Farben aneinanderreiht. Laut zeit.de sind viele Künstler dem Beispiel Warhols gefolgt und haben die Tapete zu ihrem Metier ernannt. Abgesehen hätten sie es dabei auf das Heimelige und die Gemütlichkeit. Doch nicht alle Künstler seien darauf aus, Unbequemes zu zeigen. Der Shooting-Star der Kunstszene, Damien Hirst (bekannt durch seinen in Formaldehyd eingelegten Hai), verkaufe seine Tapeten beispielsweise mit bunten Mustern für 200 Pfund je Rolle.

"Walls Are Talking: Wallpaper, Art and Culture", The Whitworth Art Gallery, Oxford Road, Manchester, bis 3. Mai 2010.

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