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Berlin zeigt "Böse Dinge"

Den Kampf gegen Kitsch hat das Berliner Museum der Dinge aufgenommen: Die Ausstellung "Böse Dinge" zeigt Geschmackloses und Hässliches aus der Welt des Designs.
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Los ging's schon vor hundert Jahren in Stuttgart: Damals eröffnete der Direktor des Landesgewerbemuseums, Gustav E Pazaurek, die "Abteilung der Geschmacksverirrungen". In Kategorien wie "Dekorbrutalitäten" oder "Materialprotzerei" zeigte Pazaurek schonungslos die ästhetischen Sünden seiner Zeit.

In Berlin will nun das Museum der Dinge an diese Tradition anknüpfen. "Böse Dinge – eine Enzyklopädie des Ungeschmacks" stellt zur Schau, was hässlich, geschmacklos, überflüssig und moralisch zweifelhaft ist.

Neue Kategorien mit "bösen Dingen"

Neu hinzugekommen sind etwa Kategorien wie "Kinderarbeit", oder "Umweltverschmutzung", bei denen die Dinge unter sozialen, ökonomischen und ökologischen Faktoren berücksichtigt werden.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. November 2009 im Museum der Dinge, Oranienstraße 25, Berlin.