Wanderausstellung über Müllflut im Produktdesign

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) zeigt "Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt" des Museums für Gestaltung Zürich. Thema der Schau: Wachsende Müllberge und wie Designer an deren Abtrag arbeiten können.

Hamburg ist die erste Station der internationalen Wanderausstellung "Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt", die im Anschluss in Finnland und Dänemark zu sehen sein wird. Die Schau wirft einen kritischen Blick auf unsere moderne Konsum- und Wegwerfgesellschaft und die Versäumnisse des Produktdesigns. Im Mittelpunkt stehen die gigantischen Mengen Plastikmüll, die täglich in die Meere gelangen, die Folgen der Verschmutzung für die Natur und den Menschen sowie verschiedene Lösungsansätze für das globale Problem.
Foto: MKG Hamburg
Das Zentrum der Ausstellung bildet ein gigantischer Berg aus Plastikmüll, der aus drei Weltmeeren zusammengetragen wurde. Nach der Neueinrichtung der Dauerausstellung Design richtet das MKG mit der aktuellen Schau den Fokus auf die Hintergründe und die Folgen der Design- und Produktionsgesellschaft und auf die negativen Seiten des Massenkonsums unserer Tage.
Ein zweiter Teil des Projektes widmet sich Themen wie Kunststoffkreisläufen oder biologisch abbaubaren Alternativen. Sowohl für Designer als auch für Laien organisiert das MKG die Vortrags- und Diskussionsabende "Faszination Plastik" am 31. Januar, "Wann wird Design endlich nachhaltig?" am 7. Februar und "Reduce, Reuse, Recycle" am 7. März, jeweils um 19 Uhr in der Design-Lounge. Die Ausstellung ist bis zum 31. März im MKG in Hamburg zu sehen.
Zum Museum:
www.mkg-hamburg.de
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