Keramiken des Art déco im Leipziger Grassi-Museum

Inspiriert durch avantgardistische Strömungen in der Malerei, besprühten Keramiker in den 20er und 30er Jahren Kannen, Dosen oder Tortenplatten mit fröhlich bizarren Mustern. Beispiele sind derzeit im Leipziger Grassi-Museum zu sehen.

Von Mitte der 1920er bis Mitte der 1930er Jahre steht die deutsche Keramikindustrie im Zeichen der Spritzdekore. Die Druckluftpistole, meist in Kombination mit Schablonen, ist ein wichtiges Arbeitsinstrument. Mit dieser neuen Technik setzt sich eine Vielzahl von Firmen auseinander, die großen Marktführer ebenso wie kleine und weniger bekannte Betriebe.
Foto: Grassi Museum Leipzig
Der Mannheimer Architekt Klaus Freiberger hat über Jahrzehnte eine umfangreiche Sammlung der beschriebenen Keramiken zusammengetragen, von denen in der Art-déco-Pfeilerhalle des Leipziger Grassi-Museums nun die schönsten Stücke zu sehen sind. Die spitzwinklige Innenarchitektur des Ausstellungssaales geht dabei mit den farbfreudigen Exponaten ein ebenso abwechselungsreiches wie dynamisches Wechselspiel ein.
Die Keramiken sind noch bis 7. April 2013 im Grassi-Museum für angewandte Kunst in Leipzig zu sehen.
Zum Museum im Internet:
www.grassimuseum.de

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