"Berliner Gespräch" im DAZ: Architektur als Lebensmittel

Architektur muss heute auf Probleme wie den Klimawandel oder Ressourcen-Engpässe reagieren. Das 17. "Berliner Gespräch" im DAZ soll den Begriff der Architektur als Querschnittsdisziplin neu beleben.

Architekten planen für eine Welt, die von einer Vielzahl von nicht-architektonischen Problemen geprägt ist: Ressourcenengpässe, der Klimawandel, die globale Migration, die höhere Lebenserwartung der Bevölkerung und die zunehmende Segregation der Gesellschaft werden immer deutlicher die Frage nach einer sinnvollen Gestaltung von Architektur bestimmen. Das 17. "Berliner Gespräch" widmet sich deshalb der Zukunftsperspektive, die eine Architektur bietet, die Erkenntnisse anderer Disziplinen integriert. Los geht die Veranstaltung am kommenden Samstag, 2. Dezember, ab 10.30 Uhr im Deutschen Architektur Zentrum (DAZ).
Foto: DAZ Berlin
Für ihren Entwurf benötigen Architekten empirisches, konstruktives und technisches Wissen, mit dem sie Raumstrukturen und Konstruktionen analysieren, weiterentwickeln und anwenden. Sie benötigen aber auch kreative, intuitive und empathische Fähigkeiten, die den künstlerischen und den atmosphärischen Anteil von Architektur ermöglichen. Zu "Querschnittswissenschaftlern" werden Architekten jedoch in ganz besonderem Maße, weil sie allgemeinere Erkenntnisse der unterschiedlichen Disziplinen in ihren architektonischen Entwurf einfließen lassen.
In Berlin soll zunächst über das Leitbild einer "enzyklopädischen“ Architektur nachgedacht werden, die einen roten Faden für einen umfassenden Begriff der Disziplin liefert. Anschließend werfen Vorträge namhafter Wissenschaftler einen Blick auf zukünftige Lebensbedingungen, auf die zu erwartende gesellschaftliche Entwicklung und wie Architekten auf die veränderten Anforderungen an ihren Berufsstand reagieren sollten.
Das detailierte Programm des Tages ist im Internet auf der Seite des DAZ zu finden.
Zum DAZ im Netz:
www.daz.de

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