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Boxspringbetten

Boxspringbetten bringen erholsamen Schlaf. Wir geben Tipps zum Kauf und zeigen ausgewählte Betten.
In diesem Artikel
Boxspringbetten – so sind sie aufgebaut
Boxspringbetten vs. Polsterbetten
Hoher Schlafkomfort bei Boxspringbetten
Boxspringbetten sorgen für gutes Schlafklima
Boxspringbetten besonders für ältere Menschen geeignet
Tipps zum Boxspringbetten-Kauf
Nachteile von Boxspringbetten

Boxspringbetten – so sind sie aufgebaut

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Gut schlafen mit Boxspringbetten: "Grand Cru" von Schramm

"Ein Gefühl, wie auf Wolken zu schlafen" – so beschreiben echte Fans den Schlafkomfort von Boxspringbetten. Mit ihrem besonderen Aufbau sollen sie einen rückenschonenden und besonders geruhsamen Schlaf garantieren. Boxspringbetten setzen sich aus folgenden Bestandteilen zusammen:

1. Boxspring-Unterbau

Der Unterbau des Boxspringbettes, der auch Untermatratze, Polsterbett oder einfach Boxspring genannt wird, übernimmt bei einem Boxspringbett die Funktion, die bei einem Standardbett der Lattenrost erfüllt. Dieser Unterbau besteht aus einem nach unten hin offenen Holz- oder Metallrahmen, in den wahlweise ein Taschen- oder Bonellfederkernsystem eingearbeitet ist. Diese federnde Konstruktion, an deren Rahmen zur Erhöhung meist Bettfüße angebracht sind, dient bei Boxspringbetten – wie auch bei einem herkömmlichen Bett der Lattenrost – als Unterlage für die Matratze.

2. Die Matratze

Auf dem Boxspring befindet sich bei Boxspringbetten die sogenannte Obermatratzen, die standardmäßig ebenfalls mit einem Taschenfederkern ausgestattet ist. Die zwei aufeinanderliegenden Federkernelemente von Boxspring und Obermatratze bilden so zusammen eine schwingende Liegefläche, die vergleichbar ist mit der Einheit aus Lattenrost und Matratze bei herkömmlichen Betten. Aufgrund der doppelten Federung durch die zwei Federkerne wird das Liegegefühl von vielen Boxspringbetten Besitzern als sehr komfortabel beschrieben.

Mittlerweile gibt es auch Boxspringbetten, die mit einer Matratze aus Kaltschaum angeboten werden. Von solchen Betten ist jedoch generell eher abzuraten. Der Grund: Aufgrund des deutlich geringeren Federungsvermögens des Schaummaterials, wird auch die Elastizität des gesamten Bettes gemindert. Das verringert das komfortable Liegegefühl des Boxspringbettes maßgeblich.

3. Der Topper

Das Gefühl, wie auf Wolken zu schlafen, wird bei den meisten Boxspringbetten dadurch verstärkt, dass diese zusätzlich mit einer Komfortauflage, dem so genannten Topper, versehen sind. Diese Auflage ist zwar auh für Boxspringbetten nicht obligatorisch, sollte jedoch bei einem hochwertigen Boxspringbett zur Ausstattung gehören.

Der Topper besteht wahlweise aus Kaltschaum, Visco-Schaum oder Latex, kann aber auch aus Naturmaterialien wie Schafschurwolle, Rosshaar oder Gänsefedern gearbeitet sein. Der Topper hat in erster Linie die Aufgabe, ein kuscheliges Liegegefühl zu erzeugen, schützt aber zusätzlich die Obermatratze vor Körperschweiß und verlängert so ihre Lebensdauer. Die Topper sind meist mit waschbaren Bezügen ausgestattet, was die Betthygiene von Boxspringbetten maßgeblich steigert.

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Das Bett "Criade" von Auping bringt Boxspring-Unterbau, Boxspring-Matratze und Topper mit.

Boxspringbetten vs. Polsterbetten

Die Begriffe Polsterbett und Boxspringbett werden oft fälschlicherweise synonym verwendet oder es werden Polsterbetten als Boxspringbetten angeboten. Polsterbetten verfügen jedoch nicht über einen Boxspring-Unterfederung. Stattdessen sind sie mit einem normalen Lattenrost ausgestattet, auf den eine Federkern- oder Kaltschaummatratze aufgelegt wird. Diese Konstruktion bringt nicht die Liegeeigenschaften mit, die ein Boxspringbett auszeichnet.

Hoher Schlafkomfort bei Boxspringbetten

In Internetforen zum Thema Bettenkauf beschreiben viele User den Schlafkomfort von Boxspringbetten als besonders hoch. Eine Erklärung dafür ist der mit einem Federkern ausgestattete Boxspring-Unterbau, der flexibler ist, als der Lattenrost bei herkömmlichen Betten.

Im Gegensatz zu einem Lattenrost ist der Boxspring-Unterbau punktelastisch. Das bedeutet, dass sich im Boxspringbett bei Belastung nur die jeweils unter Druck stehende Feder nach unten absenkt. Die Folge: die Matratze passt sich flexibler an den Körper an und stützt ihn so, dass die Wirbelsäule sogar beim Schlafen auf der Seite in ihrer natürlichen, gestreckten Position verbleibt.

Bei Boxspringbetten sind mit Unterbau und Matratze zwei Federkernelemente aufeinandergeschichtet, dadurch entsteht eine doppelte Federung, die Körperbewegungen besser abfedert. Die hohe Punktelastitzität und die doppelte Federung sind auch der Grund, warum Boxspringbetten insbesondere für Menschen mit hohem Körpergewicht besonders gut geeignet sind.

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Das Boxspringbett "Miut Comfort" von Zeitraum Möbel

Boxspringbetten sorgen für gutes Schlafklima

Auch die Luftzirkulation soll bei Boxspringbetten besser sein, als bei normalen Betten, weshalb Boxspringbetten insbesondere für diejenigen geeignet sind, die im Schlaf stark schwitzen.

Bei einem herkömmlichen Lattenrost liegt die Matratze direkt auf den Holzlatten auf, weshalb an diesen Stellen die Luftzirkulation unterbrochen wird. Dies ist bei Boxspringbetten nicht der Fall, denn dort befinden sich - wenn überhaupt - erst im Boden des Boxspring-Unterbaus Holzleisten, die die Federkernkonstruktion abstützen.

Deshalb hat die Luft bei der Boxspring-Konstruktion mehr Raum, um zu zirkulieren. Allerdings ist dies nur der Fall, wenn die verwendeten Textilien atmungsaktiv sind und die Einzelteile von Matratze und Unterbau nicht miteinander verklebt sondern per Heftung verbunden sind, da Klebstoffe verhindern, dass die Luft frei zirkulieren kann.

Boxspringbetten besonders für ältere Menschen geeignet

Durch die Aufeinanderschichtung der drei Elemente ist die Sitzkante bei Boxspringbetten im vergleich zu Standarbetten meist deutlich erhöht. Dadurch ist der Ein- und Ausstieg deutlich einfacher, als bei herkömmlichen Betten – ein Vorteil von Boxspringbetten besonders für ältere Menschen, die in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind.

Boxspringbetten sind zu empfehlen für:

  • schwergewichtige Menschen
  • ältere Menschen, da Ein- und Ausstieg einfacher möglich
  • Menschen, die viel schwitzen

Tipps zum Boxspringbetten-Kauf

Der Kauf eines Boxspringbetts bedeutet meist eine größere Investition. Um Fehlkäufe zu vermeiden, sollte man sich so gut wie möglich im Vorhinein informieren, sich beraten lassen und Betten testen. Unsere Tipps für den Boxspringbetten-Kauf:

1. Boxspringbetten sollten so individuell wie möglich zusammengestellt sein

Beim Kauf eines Boxspringbettes spielen Faktoren wie Körpergewicht und -größe, Schlafposition oder eventuelle Rückenprobleme eine große Rolle, weshalb es unmöglich ist, generelle Kauftipps auszusprechen. Ein Boxspringbett bietet nur dann alle genannten Vorteile, wenn es auf die individuellen Eigenschaften des Käufers ausgerichtet ist.

2. Probeliegen muss sein

Von Blindkäufen ist in jedem Fall abzuraten. Vielmehr sollte man das Boxspringbett der Wahl ausführlich probeliegen. Der ideale Zeitpunkt dafür ist am Morgen, da das Liegegefühl nachmittags oder abends nicht aussagekräftig ist – viele empfinden zu diesen Tageszeiten jedes Bett als bequem.

Viele Fachhändler bieten eine Auswahl an Boxspringbetten zum Test an und beraten, welches Bett in Frage kommt. In guten Fachgeschäften stehen sogar Fachärzte bereit, die anhand der körperlichen Eigenschaften und Schlafgewohnheiten Empfehlungen aussprechen.

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Romantisches Boxspringbett von Savoir Beds

3. Mehrfach beraten lassen

Ob für Matratze und Boxspring eine Bonell- oder Taschenfederung in Frage kommt, wie viele Federn verbaut sein sollen, aus welchem Stahl diese gearbeitet sind, welchen Härtegrad die Matratze haben und aus welchen Materialien der Topper gearbeitet sein soll, entscheidet sich letztendlich daran, welche Kombination am ehesten den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben entspricht.

Hier gilt: teuer ist nicht unbedingt besser. Geht ein Händler beim Beratungsgespräch nicht auf ihre Angaben ein, sollten Sie sich noch einmal in einem anderen Fachgeschäft beraten lassen.

Boxspringbetten bei Stiftung Warentest

Die Zeitschrift Stiftung Warentest hat für die Ausgabe 4/2013 einen Boxspringbetten-Test durchgeführt. Für den Test wurden drei Boxspringbetten aus dem günstigeren Segment getestet. Der Test kann gegen eine Gebühr hier abgerufen werden: www.test.de/Matratzen-und-Boxspringbetten-Schlafen-wie-die-Queen-4517638-0/

4. Wenn möglich: Probeschlafen

Oftmals reicht ein kurzes Probeliegen beim Fachhändler nicht aus, um herauszufinden, welches Bett am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Aus diesem Grund arbeiten einige Fachhändler mittlerweile mit Hotels zusammen, die eine Auswahl an Boxspringbetten zum Probeschlafen bereitstellen.

Boxspringbett "Orient Express" von Treca Interiors

Elegant und funktional: "Orient Express" von Treca Interiors.

Nachteile von Boxspringbetten

Worauf man beim Kauf eines Boxspringbetts gefasst sein sollte: Man muss bei diesen Betten in den meisten Fällen viel Geld investieren, um gute Qualität zu erhalten. So bezahlt man für Betten namhafter Hersteller wie Schramm, Hästens, Vispring oder Treca ab ca. 3.500 Euro für ein Doppelbett.

Zusätzlich sind Boxspringbetten aufgrund der zwei Federkerne echte Schwergewichte – allein die Matratze kann bis zu 100 Kilogramm wiegen. Die Schlafzimmermöbel neu zu arrangieren kann deshalb einen wahren Kraftakt bedeuten. Einige Anbieter haben deshalb Boxspringbetten mit fixierbaren Rollen im Angebot, die sich so leichter bewegen lassen. Boxspringbetten können aufgrund ihres hohen Aufbaus sehr wuchtig wirken und optisch sehr dominant sein – nachteilig vor allem bei kleinen Zimmern.

Hersteller von Boxspringbetten

Fotostrecken zu Betten:

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Ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Grund genug, sich bei der Wahl der richtigen Matratze ein paar Gedanken zu machen. Geschäftführer Boris Thomas von Lattoflex beantwortet die wichtigsten Fragen zum Matratzenkauf.