CROSSMEDIA
WERBEPARTNER

Die Stehleuchte

In Sachen Beleuchtung spielt die Stehleuchte eine Schlüsselrolle: Sie spendet wohnliches Licht, lässt sich flexibel einsetzen und wertet als Designobjekt jedes Wohnzimmer auf.
Die Stehleuchte
Stehleuchten-Klassiker mit Charakter: "Pedrera" von Gubi
In diesem Artikel
Warum Stehleuchten unverzichtbar sind
Skulpturale Leuchten für warmes Licht
Schirmleuchten für gezielte Beleuchtung

Warum Stehleuchten unverzichtbar sind

Wer ein Wohnzimmer betritt, das nur von einer kleinen Deckenlampe beleuchtet wird, merkt sofort: Gemütlich geht anders. Die gleichmäßige, direkte Ausleuchtung nimmt dem Raum seine Tiefe und taucht alles in ein einheitlich kühles Licht. Zum Aufräumen oder Arbeiten ist das durchaus in Ordnung – aber sobald wir es uns abends gemütlich machen wollen, kommen wir um eine wohnliche Alternative zum Deckenlicht kaum herum.

Genau hier kommt die Stehleuchte ins Spiel. Sie spendet sanft gedämpftes oder indirektes Licht, das gerade in den Abendstunden jeden Raum angenehm wohnlich macht. Das Wichtigste dabei: Eine Stehleuchte beleuchtet immer nur einen mehr oder weniger großen Bereich, statt das gesamte Zimmer in gleichmäßiges Licht zu tauchen. Auf diese Weise verleiht sie dem Raum Struktur und Tiefe – und sie gibt uns die Möglichkeit, einzelne Bereiche gezielt zu beleuchten. So sind Stehleuchten ideal, um etwa rund um Sofa und Sessel eine behagliche Licht-Insel zu schaffen, während der Rest des Raumes im Dämmerlicht verbleibt.

Die Möglichkeiten, die uns Stehleuchten beim Einrichten bieten, hängen von der jeweiligen Bauform ab. Wir unterscheiden dabei zwei Grundtypen: Plastische Lichtkörper mit einer Hülle aus Papier oder Textil, die von innen beleuchtet werden, und klassische Stehleuchten mit Fuß und Schirm. Sie beide gibt es in unzähligen Varianten, die jeweils für unterschiedliche Räume, Stile und Wohnsituationen geeignet sind.

Skulpturale Leuchten für warmes Licht

Bekanntester Vertreter der erstgenannten Bauform ist die Reispapier-Leuchte des japanischen Designers Isamu Noguchi, die es 1951 erstmals zu kaufen gab. Bis heute hat dieser Leuchtentyp zahllose Nachahmer gefunden, inzwischen gibt es ähnliche Stehleuchten zu kleinen Preisen in fast jedem Möbelhaus. Wichtigstes Merkmal ist die halbtransparente Umhüllung aus Papier oder hellem Stoff, die das Licht dämpft und ihm seine charakteristische warme Färbung verleiht. Und: Während klassische Schirmleuchten den Lichtschein hauptsächlich nach oben und unten richten, verbreitet dieser Leuchtentyp die Helligkeit gleichmäßig im Raum. Ihre Stärke spielen sie daher vor allem als sanftes Stimmungslicht aus. Als Leseleuchte sind sie dagegen weniger geeignet, da das Licht zu stark gedämpft ist.

Die Stehleuchte
Leuchtende Skulpturen: Leuchtenserie "Akari" von Vitra

Schirmleuchten für gezielte Beleuchtung

Ganz anders verhält es sich mit der klassischen Schirmleuchte, bei der ein meist kreisrunder Schirm aus Textil, Papier oder dünnem Holzfurnier die Lichtquelle umgibt. Lichtqualität und Einsatzmöglichkeiten ergeben sich hier unmittelbar aus Bauweise und Material des Schirms: Ist dieser lichtundurchlässig und nur nach unten geöffnet, so erzeugt die Leuchte um sich herum ein eng begrenztes, relativ starkes Lichtfeld, während der übrige Raum dunkel bleibt – ideal nicht nur zum Lesen, sondern auch, um etwa Sofa und Sessel gezielt zu beleuchten und so den Raum zu gliedern.

Ist der Schirm dagegen auch nach oben hin geöffnet und zudem aus einem lichtdurchlässigen Material gefertigt, etwa aus hellem Textil oder dünnem Furnier, so spendet die Leuchte zusätzlich gedämpftes Licht für den gesamten Raum. Dieser Leuchtentyp ist daher vielseitig einsetzbar und zu Recht beliebt – und macht daher den Großteil der Stehleuchten aus, die im Handel angeboten werden.

Die Stehleuchte
Sanftes Licht, kernige Form: Stativleuchte "Luca" von Maigrau

Gerade deshalb ist hier die Auswahl groß: Neben klassischen Leuchtenfüßen aus Metall oder Holz werden inzwischen auch Leuchten mit Stativbeinen angeboten, die mit ihrer kernigen, ausdrucksstarken Form die Blicke auf sich ziehen. Auch beim Schirm haben wir freie Auswahl – etwa zwischen Holzfurnier, Porzellan, Papier, Glas oder Textil in vielen Farben. Viele Hersteller bieten daher Fuß und Schirm getrennt an. Wichtig: Gerade wenn Sie Schirm und Fuß getrennt kaufen, sollten Sie nicht darauf verzichten, die Leuchte im Laden einzuschalten und die Lichtqualität zu prüfen. Denn die unterscheidet sich je nach Material und Farbe des Schirms ganz erheblich.

Die richtige Beleuchtung - so geht's
Die passende Beleuchtung setzt einen Raum in Szene und lässt behagliche Stimmung aufkommen. Neun einfache Tipps, wie Sie Licht richtig einsetzen.