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Möbel mit LED-Beleuchtung

Immer mehr Designer bringen Stühle, Sofas, Betten und sogar Tapeten mit LEDs zum Leuchten. Die schönen Stücke sind für alle Räume geeignet, sogar für Garten und Balkon. Wie sie funktionieren und wo Sie sie bekommen, erfahren Sie hier.

LED sind klein, können in allen Farben leuchten und dürfen sich dank ihrer geringen Wärmeentwicklung in allen Möbeln. Je ausgefeilter die LED-Technik wird, desto stärker geht der Trend in Richtung Möbel mit integrierter Beleuchtung.

Die Designer probieren sich an allen Materialien – ob Holz, Stoff, Glas, Stein, Papier oder das oft genutzt Polyethylen, die LEDs dürfen überall sein. Besonders beliebte LED-Verstecke befinden sich in Tischen, Hockern, Küchenzeilen und Regalen. Auch im Badezimmer wird der Einsatz von LEDs immer beliebter.

Der Nachfolger der Glühbirne ist klein, ambitioniert und umweltschonend. Seit die Erfindung von Thomas Edison in den Ruhestand geschickt wurde, dürfen die LEDs endlich zeigen, was sie können: Sie verbrauchen über 90 Prozent weniger Energie als ihre Vorgänger und haben eine Lebensdauer von 15.000 bis 100.000 Stunden (ca. 11,5 Jahre).

Ein weiterer Grund für die steigende Verarbeitung der kleinen Lichter ist die geringe Wärmeentwicklung, die den Einbau in Möbel ohne jede Brandgefahr ermöglichen. LEDs sind außerdem stoß- und vibrationsfest, geben keine UV- oder Infrarot-Strahlung ab und sind umweltfreundlich, da sie ohne Blei und Quecksilber hergestellt werden. Die Flexibilität der LED ist hoch: Sie verträgt sich mit allen Materialien und verwandelt diese in Besonderheiten.

Farben machen Stimmung(en)

Mut zur Farbe haben die beleuchteten Möbel fast alle. Die meisten Hersteller benutzen LEDs, die in allen Regenbogenfarben leuchten können. So lassen sich die Möbel der Stimmung anpassen: Gelb verbreitet gute Laune, Blau beruhigt und wer sich nicht entscheiden kann, lässt einfach das komplette Farbspektrum durchlaufen. Viele der Möbel können außerdem gedimmt oder auf eine bestimmte Farbreihenfolge programmiert werden.

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Möbel mit Licht können dezent im Hintergrund wirken, eignen sich aber auch als optisches Highlight. Selbst nach einem Tapetenwechsel passt das LED-Möbel noch optimal ins Bild, da die meisten Hersteller mehrere Farben zur Auswahl haben. Vor allem mit weißen und schwarzen Möbeln lässt sich die farbig leuchtende Einrichtung gut kombinieren und bietet so viele unterschiedliche Möglichkeiten, um einen Raum zu gestalten. Aber auch in Räumen mit verschiedenen Farben können LED-Möbel bestehen. Um ein einheitliches Farbbild zu schaffen, sollte eine Farbe des Raumes aufgegriffen werden. Wichtig ist, nicht zu viele Farben zu mischen, sonst wirkt es schnell unruhig oder zu bunt.

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Ein weiterer Vorteil der Möbel mit Licht ist ihre Regulierbarkeit. Ob per Fernbedienung oder Druckknopf, die Einrichtung lässt sich im Handumdrehen verändern. Bequem vom Sofa aus kann der beleuchtete Kamin, der Tisch oder der Hocker in eine neue Farbe getaucht werden. Die Fernbedienung gibt es häufig zum Möbel dazu oder nach Anfrage beim Hersteller. Wem das an technischer Spielerei noch nicht ausreicht, der kann sich von einem beleuchteten Möbel wecken lassen: Das "Poesy Bed" von Philippe Boulet lässt sich als Wecker programmieren und ersetzt per LED die aufgehende Sonne.

Defekte LEDs wechseln

Streng genommen halten die meisten LEDs so lange, bis man sich für eine neue Einrichtung entscheidet. Wenn doch einmal eine der langlebigen LEDs kaputt geht, gibt es verschiedenen Möglichkeiten, sie auszuwechseln.

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Einige Möbel besitzen kleine Öffnungen, die einen unkomplizierten Wechsel der Leuchten ermöglichen. Bei sehr speziellen Möbeln, die mit vielen technischen Details ausgestattet sind, gibt es Garantie-Leistungen und Service-Angebote, bei denen Fachpersonal zur Wartung vorbeikommt. Man sollte jedoch vorher prüfen, ob Garantie und Service im eigenen Land verfügbar sind, da manche Hersteller diese Leistungen nur national anbieten. Bei Zweifeln oder fehlenden Angaben, wie man defekte LEDs wechselt, sollte man den Hersteller des Möbels kontaktieren.

Die Zukunft beleuchteter Möbel

Eine ernstzunehmende Konkurrenz hat die lichtemittierende Diode momentan (noch) nicht. Ein Anwärter wäre die OLED (organic light emitting diode), die im Gegensatz zur LED eine geringere Strom- und Leuchtdichte hat und keine einkristallinen Materialien benötigt. OLEDs lassen sich deshalb kostengünstiger herstellen, liegen aber mit einer Lebensdauer von 12.000 Stunden weit unter den Möglichkeiten der LEDs.

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Möbel mit Licht stehen noch im Anfangsstudium, werden aber in den nächsten Jahren vorraussichtlich weiter entwickelt und häufiger verwendet werden. Immer mehr Designer entdecken die Vorteile der kleinen Leuchten und dank der sinkenden Stückkosten werden LEDs vorraussichtlich in den nächsten Jahren vermehrt beim Möbelbau verwendet werden. Auch außerhalb der eigenen vier Wände werden in Zukunft lichtemittierende Dioden leuchten: Es gibt bereits innovative Konzepte mit Straßenlaternen. Für ganz mutige LED-Fans gibt es bereits Häuserfassaden, die nachts im Dunkeln leuchten und so bereits aus großer Entfernung zu sehen sind.

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