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Kleiderbügel

Sie tragen unsere Kleidung und sorgen nebenbei für Ordnung im Schrank und an der Garderobe - die Kleiderbügel. Wir finden, die kleinen Helfer haben sogar das Zeug zu echten Designerstücken.

Funktion der Kleiderbügel

Der Kleiderbügel ist ein praktischer Helfer, wenn es ums Aufhängen von Kleidung geht. Auf einem Kleiderbügel finden Klamotten ihren Platz und lassen sich mit wenigen Handgriffen in Schränken und an Garderoben verstauen. Dabei steckt in einem Kleiderbügel viel mehr, als man zunächst denkt. Kleiderbügel sind nämlich wahre Ordnungswunder. Sie sorgen dafür, dass unsere Kleidung knitterfrei und platzsparend aufgeräumt ist und wir den Überblick über Strickjacken, Sommerblusen und Hängetops behalten. Zudem peppen besonders hübsche Exemplare den Kleiderschrank auf und dienen als Hingucker an der Garderobe.

Kleiderbügel: typische Form

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Ein Kleiderbügel hat die stilisierte Form einer menschlichen Schulter. Darum ist der klassische Kleiderbügel ein geschlossenes oder offenes Dreieck, über das man Jacken, Blusen und Pullover bequem hängen kann. Der untere Steg der Kleiderbügel ist dazu da, um Hosen oder Röcke darüber zu schlagen. So kann ein Kleiderbügel für unterschiedliche Kleidungsstücke genutzt werden. Die Grundform der Kleiderbügel kann heute variieren. Statt des traditionellen Dreiecks gibt es Kleiderbügel, die oval oder rechteckig sind. Manche Kleiderbügel bestehen lediglich aus einem waagerechten Rohr.

Kleiderbügel: Ausführungen und Materialien

Kleiderbügel gibt es heutzutage aus den unterschiedlichsten Materialien. Traditionell werden Kleiderbügel aus Holz, Metall oder Draht gefertigt. Doch auch Kleiderbügel aus Aluminium, Kunststoff oder bezogen mit Textilien hängen in den Schränken. Aber damit nicht genug, denn Kleiderbügel haben sich stets auch der Mode angepasst: Breite, stabile Kleiderbügel tragen schwere Wintermäntel aus Walkstoff. Luftige Trägerkleidchen sind an Kleiderbügeln mit Einkerbungen gut aufgehoben und für Röcke jeder Art gibt es Kleiderbügel mit Klammern am unteren Steg. Gegen das Abrutschen der Kleidung haben manche Kleiderbügel eingearbeitete Rippen, spezielle Beschichtungen oder so genannte Slip Nots aus Latex.

Wo der Kleiderbügel her kommt

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Der Kleiderbügel hat seinen Ursprung im Mitteleuropa des 16. Jahrhunderts. Die ersten Kleiderbügel dienten zur Aufbewahrung von Uniformen. Es waren massive Holzbügel mit aufwärts gebogenen Enden. Solche Kleiderbügel sollten die schweren Epauletten, das sind Schulterklappen mit Kordeln, an den Uniformjacken stützen. Später hängten Adelige und hochrangige Kirchenmitglieder ihre wertvollen Roben an passend geformte Kleiderbügel aus Holz. Alles schwebte hoch über dem Boden, denn so konnten die gewichtigen Kleider an den Kleiderbügeln besser trocken und sie waren vor Ungeziefer geschützt. Anfang des 20. Jahrhunderts kam der einfach geformte Kleiderbügel aus Draht, so wie wir ihn kennen, und blieb in seiner Form fast unverändert. Zu Beginn der 60er Jahre brachte die Firma Coronet in Deutschland die ersten Kleiderbügel aus Kunststoff auf den Markt.

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