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Kombi-Raum zum Wohnen, Essen, Schlafen

Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer in einem: Damit der Raum bei so vielen Funktionen nicht zu unruhig wird, haben wir auf ein stimmiges Farbkonzept und die richtige Abgrenzung gesetzt.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Wohnzimmer und Schlafraum mit Eleganz und Farbe vereint

Vorher: Im 18 Quadratmeter großen Wohnzimmer konnte man bisher nur am Esstisch sitzen - für gemütliches Fernsehen fehlte ein Sofa. Schwer und alt wirkte der Raum durch den stark nachgedunkelten Pitchpineboden. Die Fenster blieben ohne Dekoration kahl, der schöne Stuck kam so nicht zur Geltung. Nachher: Top-Design trifft auf Natur und Farbe. Elegant erstrahlt das neue Wohn- und Esszimmer in hellen, warmen Farben. Der Boden wurde abgeschliffen und gelaugt, so dass der helle Ton auch zum Holz des modernen Mobiliars passt. Um Altbauformate und Stuck harmonisch mit einzubeziehen, entschied sich der Planer für eine luftige Fensterdekoration mit Vorhangschals zum Durchschleudern.

Vorher: Keine Harmonie im dunklen Salon

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Der kleine Salon mit dem dunkelbraunen Esstisch und den dazu passenden Stühlen im Zentrum wirkte erdrückend und passte nicht recht zum hellen Mobiliar. Das Regal an der rechten Wand vermittelte Unruhe, und die eigentlich schönen Altbau-Fenster verbreiten ohne Dekoration kaum Wohnlichkeit.

Nachher: Mit Eleganz zu mehr Wohnlichkeit

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Eine luftige Fensterdekoration, davor ein graziler Essplatz und ein aktuelles Sideboard mit warmer Holzfront und offenem Teil, in dem schöne Einzelstücke präsentiert werden können – das macht aus dem kleinen Salon ein richtig edles Wohnzimmer. Das neue Sofa, das links außen im Bild anschließt, bietet alternativen, gemütlichen Sitzplatz.

Relaxen auf dem Sofa

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Das Sofa ist vor der blaugrauen Wand auffallend in Szene gesetzt. In der Modellreihe "Kelp" (Cor) kann man sich das Sofa-Möbel individuell zusammenstellen. Der Planer Peter Fehrentz wählte für die Fensterseite eine kurze Armablage und verwendete zwei Stoffe: an den Seiten dunkler als auf der Sitzfläche.

Platzgewinn durch Schiebetüren

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Die klassische Flügeltür nahm viel Wandfläche in Anspruch. Dank der neuen Schiebetüren (vom Tischler) ist jetzt Platz für ein Regal. Der Polsterstuhl im Retro-Look (Vitra) bekam einen Ehrenplatz. Das breit eingefasste neue Polsterbett macht den Nebenraum wohnlich – und dass er nicht nach Schlafzimmer aussieht. Gut so, denn die Türen im Durchgang bleiben fast immer offen.

Natürlichkeit auf dem Fußboden

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Die aufgehellten Dielen behalten ihre Rustikalität, ein Kelim mit Rautenmuster rundet das Naturthema ab.

Individuell angepasstes Regal

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Ein vom Tischler angepasstes Regal strukturiert die Wand hinterm Bett – und wird zum Fenster schmaler, damit es in die Ecke passt.

Konzentrierter Stauraum

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Im Schlafzimmer belegt ein deckenhoher Einbauschrank (weiße Front) die eine Wand. Im Wohnzimmer nutzt ein filigranes, weiß lackiertes Anstellregal die Nische neben dem Sofa: Schiebe- anstelle von Flügeltüren machen es möglich. Jeweils eine Wand ist in beiden Räumen mit einer individuellen Farbe betont: Der grüne Ton an der Schlafzimmerwand sowie das Polsterbett in kräftigem Rot sind fast provokant belebend. Im Kontrast dazu wirkt die blaugraue Schauwand im Wohnzimmer beruhigend auf das Gemüt.

Bewertung: Ideen, die begeistern

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Der kunstinteressierte SCHÖNER WOHNEN-Leser Volker Rodiek ist vom neuen Konzept für das Altbau-Doppelzimmer und der platzsparenden Variante der Schiebetür überzeugt: "Das Helle und Leichte des Vorschlags gefällt mir gut; ebenso die Idee, aus der Flügeltür nach nebenan eine Schiebetür zu machen – auch wenn das etwas baulichen Aufwand erfordert: Man gewinnt viel Platz."

Grundriss: Kleine Räume sinnvoll verbinden

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Die Räume sind nur 14 und 18 Quadratmeter groß, so war der Einbau einer zweiteiligen Schiebetür, die in der nachträglich errichteten Vorwand geführt wird, sinnvoll. Die Vorwand ist rot eingezeichnet, beiderseits des Durchgangs.