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Mehr Atmosphäre für Wohn- und Esszimmer

Gewinn mit Natur: Holz, weiche Stoffe und ein Schuss Wärme schaffen in dem vormals kühlen Neubauwohnraum eine gemütliche Atmosphäre. Für mehr optische Ruhe wurde Stauraum auf wenige Stellen konzentriert.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Jetzt wird's wohnlich!

Vorher: Dunkler Teppichboden schluckte viel Licht, während dominante Möbelstücke aus den Achtzigern und im Raum verteilter Stauraum Unruhe und Kälte verbreiteten. Nachher: Die harmonische Kombination aus Naturfarben und Weiß bringt Ruhe und Wärme in den Raum. Noch mehr Transparenz und vor allem Großzügigkeit verleihen dem Zimmer das gekälkte Parkett sowie helle Stoffe und Möbel. Besser organisiert wird das Zimmer dadurch, dass das Notwendige an wenigen Stellen und überwiegend in geschlossenen Möbeln aufbewahrt wird.

Vorher: Dunkles und kühles Ambiente

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"Etwas heller dürft’s schon sein", meinte SCHÖNER WOHNEN-Leserin Gabi Urhahn, als sie sich ihr Wohn- und Esszimmer anschaute. Dort herrschte Lichtmangel – trotz großflächiger Fenster zum Balkon und einem weiteren schmalen Fenster vis-à-vis. Kein Wunder, denn der blaugraue Teppichboden und die schwarzen Polstermöbel verschluckten viel vom natürlichen Licht und ließen den Raum dunkel und ungemütlich wirken. Wenig einladend waren auch die kühl designten Achtziger-Jahre-Möbelstücke wie die verchromten Stühle am Esstisch.

Nachher: Stilwechsel willkommen

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Statt kühlem und unruhigem Ambiente im Wohn- und Esszimmer herrscht jetzt eine warme, gemütliche Atmosphäre. Wohltuend macht sich der Wechsel zum hellen Parkett bemerkbar und der flauschige, helle Teppich markiert den gemütlichen Polsterbereich. Die Bordüre im Hintergrund fasst den Essplatz ein, die Tür wird von diesem dekorativen Wandschmuck und Farbe im Ton der Wandschränke unauffällig kaschiert. Eine geschickte Raumlösung ist der runde Esstisch: An ihm lassen sich je nach Bedarf drei, vier oder mehr Stühle locker arrangieren.

Wohnzimmer mit Natur-Charakter

Freundlicher und transparenter gestaltete Innenarchitektin Christane Geber den Raum, indem sie Eichenparkett und helle Naturtöne für ihr Konzept auswählte. Das leicht gekälkte Holz am Boden, dazu ein wollweißer Teppich vor einem sandfarbenen Sofa und der weiße Esstisch prägen nun die Einrichtung. Die Drehsessel zum klassischen Sofa geben der Sitzgruppe eine lockere Note, während die Beistelltische das Thema Natur aufgreifen. Die neue Anbauwand vermeidet einen dominanten Auftritt dadurch, dass sie keine Rückwand hat und hinter Büchern und Accessoires die Wandfarbe durchscheint.

Kamin und TV im Anbauschrank

Zwei in einem Anbauschrank: Der Fernseher verschwindet, wenn die Gleittür nach rechts geschoben wird und den Kaminofen freigibt (einbaufähig, für Bio-Alkohol). Der Kamin kommt als doppelwandiger und hitzegedämmter Kasten. An so einem wohligen Plätzchen macht es sich auch der Hund gern gemütlich.

Sicht aufs TV per Schiebetür

Ist die maßgefertigte Platte nach links geschoben, hat man vom sandfarben bezogenen Sofa aus einen guten Blick auf das Flach-TV. Die Schiebetür ist in der gleichen Farbe wie die Wand gestrichen, so dass sie sich harmonisch in den Raum einfügt.

Extraanfertigung: Schiene für die Gleittür

Die Schiebetür vor dem Kamin und TV ist eine Extraanfertigung, die aber nicht allzu aufwendig zu bauen ist: Das untere Profil sitzt auf einer Leiste, die an die Unterkante des Anbauregals geschraubt ist. Die hier zu sehende obere Schiene für die Gleittür sitzt unter einem Boden mit Überstand, der auf den obersten Regalen liegt (Wangen ausgespart, Einzelanfertigung). Damit ist das Profil auf Augenhöhe verdeckt.

Tapete mit trendigem Dekor

Oberhalb der Wandschränke wurde eine stylishe Tapete quer auf die Wand geklebt - und zwar auch über die Tür zum Nebenzimmer. Wie eine breite Bordüre fasst sie nun den Essplatz an drei Seiten ein. Die Lackierung der viel Stauraum bietenden, wandhängenden Schränke passt dazu.

Wandschränke im Praxistest

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Die Wandschränke für Geschirr stammen aus einem Küchenmöbelprogramm (Miele). Die Schränke öffnen nach oben, was Leserin Gabi Urhahn im Fotoatelier gleich ausprobierte.

Bewertung: Alles hell und warm

Gabi Urhahn ist begeistert vom Szenenwechsel in ihrem Ess- und Wohnzimmer, denn das Konzept der Planerin trifft sich gut mir ihren eigenen Vorstellungen und erfüllt ihr sogar nebenbei noch einen Traum: "Die Stimmung im Raum gefällt mir sehr, und dass Sie mir einen Bioalkohol-Kamin eingeplant haben, ist toll, denn insgeheim hatte ich mir schon lange einen gewünscht." Auch der runde Esstisch, um den sich verschiedene Stühle nach Gusto kombinieren lassen, überzeugt die SCHÖNER WOHNEN-Leserin.

Grundriss: Flexibler Wohnkomfort

In der Sitzgruppe werden die Sessel je nach Bedarf ausgerichtet, z.B. auf das TV im Regal. Am runden Esstisch haben auch mehr als vier Personen Platz. Beiderseits der Tür hängen dort flache Wandschränke.