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Aus tristem Schlafzimmer wird eine Kuschelzone

Bei der Einrichtung des Schlafzimmers waren den Bewohnern bislang die Hände gebunden. Der Standardgrundriss machte die Umsetzung neuer Ideen nahezu unmöglich. Erst eine veränderte Aufteilung der Möbel und frische Farbe brachten eine Veränderung.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Ausbruch aus der Langeweile

Vorher: Das antike Bett hatte zwar durchaus seinen Charme, schränkte die Bewegungsfreiheit in dem kleinen Schlafzimmer jedoch enorm ein. Sein Standort gegenüber vom Fenster war ungünstig gewählt, die Tür rechts des Bettes sorgte für Durchzug. Die schlichten Nachttische boten zwar Platz für Lampen, schufen aber keinen Stauraum für Bücher und Accessoires. Nachher: Der Schlafplatz rückte neben das Fenster, warme Farbtöne wie Rot und Braun setzen wohnliche Akzente. Ausreichend Platz für liebenswerten Kleinkram bieten eine praktische Bank am Fußende des Bettes und ein zierliches Regal neben dem Fenster.

Vorher: Fehlende Bewegungsfreiheit

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Das originelle Bett stammte von einem Antiquitätenhändler, wirkte mit seinem wuchtigen, hohen Kopf- und Fußteil in dem kleinen Raum allerdings recht einnehmend: Von der Tür stolperte man geradezu direkt auf die Matratze, die Bewegungsfreiheit im Schlafzimmer war insgesamt stark eingeschränkt. Die schlichten Beistelltische mit der bodenlangen Tischdecke wirkten altmodisch und boten keinen zusätzlichen, dringend benötigten Stauraum. Zwar waren die Wände in zartem Gelb gestrichen, doch die dunkle Täfelung der Zimmerdecke ließ den Raum noch kleiner erscheinen.

Nachher: Stimmungsvolle Akzente

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Aus dem dunklen, überladenen Schlafzimmer ist eine freundliche, stimmungsvolle Kuschelzone geworden. Ein warmer Teppichboden in erdigem Braun bildet die Grundlage. Das wuchtige Bett hat ausgedient, an seine Stelle ist ein zierlicheres Modell mit charmantem Stoffhaupt in leuchtendem Rot getreten. Passend zum Bett bietet ein flacher Rollcontainer Stauraum für Bettzeug, eine praktische Bank am Fußende nimmt in ihrer Schublade Bücher und Kleinkram auf. Vor dem Fenster schützen helle, verstellbare Plisseerollos vor neugierigen Blicken.

Farbe schafft Atmosphäre

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Farbe schafft Atmosphäre

Das warme Rot der Wand sorgt für Spannung und verleiht dem Schlafzimmer einen würdevoll dramatischen Auftritt. Vor diesem Hintergrund lässt sich der große, weiße Standspiegel mit barockem Holzrahmen optimal in Szene setzen. Das neue Bett steht neben dem Fenster, ihm gegenüber findet nun ein maßgeschneiderter Kleiderschrank Platz. Die weißen Kassettentüren wirken mit ihren Holzstreben in Eiche leicht und elegant, die Innenausstattung ist - je nach Bedarf - individuell wählbar. Ein kleiner Tisch auf Rollen dient als flexible Ablagefläche und lädt am Wochenende zum Frühstück im Bett ein.

Äußerst flexibel

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Äußerst flexibel

Die weißen Plisseerollos erstrecken sich über die gesamte Wandhöhe und sorgen für ein harmonisches Erscheinungsbild. Pfiffiges Detail: Dank gespannter Nylonschnüre mit Klemmvorrichtung lassen sie sich sowohl von oben als auch von unten beliebig verstellen. Im Sommer schützen die Rollos im Fensterbereich vor zu viel Sonne und verstecken bei Bedarf den schlichten, weißen Heizkörper. Im Winter zieht man sie so weit nach unten, dass die warme Luft der Heizung frei zirkulieren kann.

Bewertung: Überzeugender Gesamteindruck

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SCHÖNER WOHNEN-Leserin Caroline Klingenbach aus Süddeutschland liebt die komfortablen Seiten des neuen Schlafzimmers. Der große Standspiegel vor der Wand in dramatischem Rot hat es ihr angetan: "Der Spiegel könnte geradezu aus einem Barockschloss stammen." Diese Idee würde sie gern umsetzen, befürchtet aber, dass sie an der roten Wand eher weiteren Stauraum schaffen müsste: "Mit den drei Metern ist mir der Schrankraum etwas knapp bemessen." Die gesamte Anmutung des Zimmers überzeugt sie aber, das Stückwerk der alten Einrichtung hat mit diesen Vorschlägen ein Ende.

Grundriss: Stauraum nach Maß

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Gleich rechts neben der Tür erstreckt sich auf fast drei Metern Breite der neue Schrank mit Schiebetüren. Die linke Wandseite weist eine geringere Tiefe auf - hier können bei Bedarf Kastenelemente oder Kommoden für zusätzlichen Stauraum sorgen.