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Kahles Wohnzimmer wird gemütlich

Ein Wohnzimmer mit nahtlosem Übergang zur Terrasse erscheint zunächst kaum problematisch. Schade ist es jedoch, wenn die große Fläche nicht als Wohnraum, sondern nur als Durchgang benutzt wird. Wieviel die richtige Platzierung der Möbel verändern kann, zeigt sich nach der Umgestaltung.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Ein Wohnraum findet seine Mitte

Vorher: Eingeengte Sofas und Schränke an den Außenwänden, dazwischen herrschte in der Laufzone zur Terrasse gähnende Leere. Nachher: Farbige Möbel und Accessoires beleben jetzt den großen Raum. Die Wände wurden in freundlichen Farben gestrichen und schaffen eine sonnige Atmosphäre im Wohnzimmer. Eine Sitzgruppe aus mehreren Bausteinen lädt zum geselligen Beisammensein ein.

Vorher: Große Leere

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Ein Sofa steht an der rechten Wand, ein zweites versteckt sich auf der linken Seite hinter einem Regal. Dazwischen gibt es zwar einen freien Zugang zur Terrasse, aber auch leere, ungenutzte Fläche. Es mangelt dem Raum nicht nur an Wohnlichkeit, auch das Miteinander für gemütliche Gespräche und Geselligkeit fällt schwer. Regelrecht in die Ecke gedrängt wirkt auch der Arbeitsplatz: In einer winzigen Nische neben der Terrassentür klemmt ein hoher, ausklappbarer Sekretär. Auf Vorhänge und Jalousien wurde bisher komplett verzichtet, was die nüchterne Atmosphäre noch verstärkt.

Nachher: Neue Platzverteilung

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Der Wohnbereich wurde neu definiert: Auf der linken Seite entstand eine Sitznische, flankiert von einem Kamin mit Edelstahlverkleidung und einer kleinen Kammer mit einer Tür aus Geflecht. Aneinander gereihte Möbelboxen bilden eine praktische Sitzbank, die jede Menge Stauraum bietet. Ein abgehängter Deckensturz mit eingebauten Strahlern taucht die Sitznische - zusammen mit der gelb abgesetzen Rückwand - in warmes Licht. In der Mitte des Wohnzimmers steht jetzt ein komfortables Multitalent: Die Rückenlehne des Sofas ist dreifach teilbar und lässt sich auf vier verschiedene Höhen einstellen.

Warme Farben und Naturtöne

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Warme Farben und Naturtöne

Auf ihre geliebten Antiquitäten müssen die Bewohner auch nach der Umgestaltung nicht verzichten. Der alte Bauernschrank aus Massivholz harmoniert perfekt mit dem orangefarbenen Bezug des neuen Sofas und den Accessoires in warmen Naturtönen. Ein heller Hochflorteppich bildet den gemütlichen Rahmen und sorgt für warme Füße. Die zuvor nackten Terrassentüren bekamen ebenfalls einen neuen Look. Jalousien mit Holzlamellen dunkeln bei Bedarf den Raum ab. Weiße, bodenlange Stoffvorhänge bilden einen frischen Kontrast und bringen die dunklen Holzmöbel zum Strahlen.

Bewertung: Verblüffend neue Ideen

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"Die ganze Farbgebung gefällt mir sehr gut, weil sie auch zu meinen antiken Holzmöbeln und den Dielen passt", sagt SCHÖNER WOHNEN-Leserin Sabine Schmid. Ein echter Hingucker ist für sie die drei Meter lange, orangefarbene Couch, die man mitten in den Raum stellen kann. "Ob mir das Sofa allerdings von der Sitzhöhe her zusagen würde, weiß ich noch nicht so recht", räumt Sabine Schmid ein.

Grundriss: Ins Zentrum gerückt

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Das Sofa wurde aus der Ecke in die Mitte des Raumes geholt. An der gegenüberliegenden Wand entstand eine gemütliche Sitznische aus aneinander gereihten Möbelboxen. So bildet die Sitzgruppe einen geselligen, auf sich bezogenen Kreis. Links neben der Eingangstür befindet sich der Kamin, rechts davon ist der Schreibplatz untergebracht.