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Vom ungemütlichen Saal zum behaglichen Wohn-Ess-Zimmer

Viel Platz bedeutet nicht automatisch viel Wohnkomfort. Der 53 Quadratmeter große, offene Wohn- und Essbereich ließ es an Behaglichkeit mangeln. Das Problem wurde durch eine clevere Raumteilung und warme Farbtöne optimal gelöst.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Große Wohnfläche bekommt Ecken und Kanten

Vorher: Der schönste Platz - nämlich der vor dem Kamin - blieb wegen seines Durchgangscharakters weitgehend ungenutzt. Die angrenzende Schrankwand dominierte zu stark und bot mehr Platz als eigentlich gebraucht wurde. Nachher: Statt dunkler Schrankwand steht jetzt eine helle, komfortable Sofaecke vor der Feuerstelle. Ausreichend Stauraum ist trotzdem vorhanden: Ein neu konstruierter Mauervorsprung bildet die Barriere zum angrenzenden Essbereich. Das raumhohe Bücherregal wurde passgenau in die Wand integriert und kann nach Bedarf mit Vorbaustrahlern versehen werden.

Vorher: Unharmonische Raumaufteilung

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Eine sperrige, nur zum Teil genutzte, dunkle Holzschrankwand dominierte bislang den Wohnbereich. Sie ließ den großen Raum nicht nur düster und gedrungen erscheinen, sondern lenkte auch vom eigentlichen Blickfang des Wohnzimmers - dem Kamin - ab. Wenig dekorativ wirkte zudem der große Fernseher, der fast frei im Regal stand und ins Zimmer ragte. Der freie Raum vor dem Kamin diente als Durchgang zwischen Flur und Garten. Der angrenzende Essplatz versteckte sich hinter einem raumhohen Regal.

Nachher: Klare Verhältnisse

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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Der 53 Quadratmeter große Raum wurde in einzelne, unabhängige Wohnbereiche unterteilt, ohne jedoch überladen zu wirken. Die Seite zum Eingang hin schirmt die neu geschaffene Mauer mit integriertem Bücherregal ab. Der Essplatz ist sichtbar, bleibt jedoch durch Sideboards räumlich von der Sofaecke getrennt. Zusätzlich wurden die Wände des Raumes - passend zu den Möbeln - in warmen Gelb- und Orangetönen gestrichen.

Mediterrane Gastlichkeit

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Mediterrane Gastlichkeit

Hier macht das Essen auch mit vielen Freunden Spaß: Der geräumige Esstisch ist in die Mitte des Wohnzimmers gerückt und bietet viel Platz für bequeme Polsterstühle. Diese passen sich mit ihren knallroten Bezügen farblich der mediterranen Stimmung des Raumes an. Gleiches gilt für die Sideboards, die wahlweise in kräftigem Rot oder in dezentem Weiß um die Wette strahlen. Ausreichend Platz für Geschirr und Gläser bieten zwei schmale, hohe Vitrinen mit Milchglastüren.

Gemütlichkeit pur - hier lässt man sich gerne nieder

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Gemütlichkeit pur - hier lässt man sich gerne nieder

Früher stand die Couch eingeengt in der Ecke, jetzt erstreckt sich der Wohnbereich großzügig über die gesamte Fläche des Raumes und beherbergt gleich mehrere Sitzgelegenheiten: Vom bequemen Sofa bis hin zum gemütlichen Sessel vor dem Kamin. Ein angrenzendes, selbst gebautes Dreieckspodest gibt der Sitzgruppe optischen Halt. Über zwei schmale, integrierte Stufen gelangt man vom Wohn- in den Essbereich.

Bewertung: Überraschende Veränderungen

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"Die Farben gefallen mir prima und ein weißes Sofa stand auch schon immer auf meiner Wunschliste", resümiert Inge Müller zufrieden. Sie und ihr Mann Helmut sind überrascht, wie sich der große Raum verwandeln lässt. Ebenso begeistert wie seine Frau ist Helmut Müller von der modernen Kaminverkleidung und den Sideboards als Abtrennung zum Essbereich. Nur einen Wunsch haben die Müllers noch: Einige ihrer wertvollen Antiquitäten sollen mit in den neuen Wohn- und Essbereich integriert werden.

Grundriss: Harmonisches Konzept

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Dank eines Raumteilers wird der großzügige Wohnbereich zu einer gemütlichen Rückzugszone zwischen Kamin und Sofaecke. Der angrenzende Essplatz öffnet sich jetzt zur Mitte hin und lässt den gesamten Raum viel harmonischer erscheinen.