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Mehr Platz im Kinderzimmer

Das Problem vorher: ein geräumiges Schlafzimmer für die Eltern und ein kleiner, schlauchförmiger Raum als Kinderzimmer für die Tochter. Die Lösung: Eltern und Tochter tauschten einfach die Räume.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Farbenfrohes, großzügiges Kinderzimmer

Vorher: Im dunklen und beengten Kinderzimmer sollte die Tochter Hausaufgaben machen, schlafen und spielen. Die Eltern hingegen nutzen ihr geräumiges Zimmer nur zum Schlafen und um Kleidung aufzubewahren. Dementsprechend waren auch fast alle freien Wände mit Schränken und Kommoden zugestellt. Nachher: Farbenfroh und großzügig ist das zum Kinderzimmer umgewandelte Schlafzimmer. Nicht nur die Farben und die Aufteilung sind jetzt kindgerechter, auch viele Details und selbstgebastelte Kleinigkeiten kommen jetzt zum Einsatz - von den bemalbaren Schranktüren, über das Hochbett bis hin zum praktischen Klemmbord.

Vorher: Eng und dunkel

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Lang, schmal und dunkel - so lässt sich das ehemalige Kinderzimmer beschreiben. Aus Platzgründen wurde an der rechten Seite, der einzigen durchgehenden Wand, ein Hochbett montiert. So konnte die freie Fläche darunter zum Spielen genutzt werden. Wirklich viel Freiraum blieb jedoch nicht. Denn vis-à-vis des Bettes standen mehrere Schrankteile dicht gedrängt nebeneinander. An der Stirnseite des Raumes, unterm Fenster, wurde der Schreibtisch untergebracht. Der Raum ist jedoch insgesamt sehr dunkel und besitzt wenig Tageslicht - nicht gerade optimale Voraussetzungen, um am Schreibtisch Hausfgaben zu machen oder zu basteln. Der graue Veloursteppich und dunkle Voränge trugen zusätzlich zur düsteren Stimmung bei.

Nachher: Kinderzimmer als Traum in Pink

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Ein Traum in Pink ist das Kinderzimmer nach der Umgestaltung geworden. Der graue Teppich des Schlafzimmers wurde entfernt und durch praktisches Parkett ersetzt. In der Mitte des Zimmers liegt jetzt ein hellgrüner, quadratischer Auflageteppich, auf dem man prima spielen kann. Die Wände wurden in zartem Rosé und kräftigem Pink gestrichen. Direkt vor den großen Fenstern, die viel Licht ins Kinderzimmer lassen, hat jetzt der Schreibtisch seine optimale Position gefunden. Ein echter Hingucker ist der Kleiderschrank auf der rechten Seite. Die Türen sind mit einer Magnethaftplatte beklebt, die man wie eine Tafel bemalen kann. Vor der pinkfarbenen Wand wurden mehrere einfache Holzkisten mit Sitzpolstern versehen und so zu einer praktischen Bank umfunktioniert. Die Kisten selbst sind ein praktischer Stauraum für Spielzeug.

Rosa- und Pinktöne

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Rosa- und Pinktöne

Hier fühlen sich Mädchen wohl: Rosa- und Pinktöne prägen nicht nur die Wände, sondern auch die Einrichtung des neu gestalteten Kinderzimmers. Himmlisch träumen kann man in dem massivem Hochbett aus Kiefernholz, das über eine Leiter zu erreichen ist. Über das Bett wurde aus einer Stoffbahn eine Art Baldachin gespannt. Unter dem Hochbett bleibt viel Freiraum für eigene Ideen. Das Bettgestell ist höhenverstellbar und passt sich somit den veränderten Bedürfnissen und der Größe der Kinder an. In den beiden lustigen Schrank-Häusern ist Kleidung untergebracht. Dazwischen bleibt eine Nische für einen kleinen Schminkplatz frei.

Ordnung muss sein

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Ordnung muss sein

Im Kinderzimmer herrscht schnell Chaos. Kein Wunder bei all den Spielsachen, Bastelutensilien und Plüschtieren, die oft keinen rechten Platz haben, sondern an Ort und Stelle fallen gelassen werden. Um der Unordnung etwas vorzubeugen, eignen sich schlichte Wandhaken, die allerlei Krimskrams festhalten. Für das gepunktete Klemmbord wurde ein einfaches Holzbrett mit Polsterwatte beklebt und rundum mit Stoff betackert. Die Klemmen aus dem Baumarkt sind auf das fertige Bord geschraubt. Fertig ist ein Clipboard für den kreativen Nachwuchs.

Cleverer Stauraum

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Cleverer Stauraum

Die Eltern müssen sich jetzt mit weniger Platz im Schlafzimmer arrangieren. Das Doppelbett wurde quer in den Raum unter das Fenster gestellt, so dass am Fußende nur ein schmaler Durchgang zwischen Bett und Wand bleibt. Warme, goldene Töne geben dem schlauchförmigen Raum zusätzlich Weite. Vor allem die gelbgoldene Seidenstruktur-Tapete wirkt beruhigend und harmoniert perfekt mit dem Sisalteppich. Im neuen Schlafzimmer ist der Stauraum diskret in die Architektur integriert: Zwei Einbauschränke, die sich beiderseits der Tür gegenüber stehen, schaffen Stauraum. Ihre Glasschiebetüren sind zur Hälfte mit selbst gewähltem Dekor bedruckt.

Geschickt integriert

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Geschickt integriert

Hinter der Eingangstür, wo vorher das Hochbett stand, befindet sich jetzt der zweite Einbauschrank. Daneben bieten eine schmale Konsole und ein Lack-Hängeschrank weiteren Stauraum. Mehrere Lichtquellen erhellen den recht dunklen Raum. So wurden auch in der Decke zwischen den beiden Schränken schwenkbare Strahler integriert. Rechts des Bettes verläuft eine praktische Konvektorenheizung, die von einem Kasten eingefasst und von außen mit dem Sisalteppich verkleidet wurde. Konvektorenheizungen nutzen das Prinzip aufsteigender erwärmter Luft, Strahlungsenergie wird vernachlässigt, so dass man sie weitgehend einfassen kann.

Bewertung: Der Zimmerwechsel hat sich gelohnt

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"Wir hatten zunächst Bedenken, dass ein so großes Kinderzimmer vielleicht eine gewisse Beliebigkeit gewinnt, zum großen Sammelsurium wird. Aber der Vorschlag organisiert ganz gut, was da alles stattfindet", sagt Sabine Raab. "Im Schlafzimmer finde ich die Einbauschränke gut - die erschlagen den kleinen Raum nicht und bieten trotzdem ausreichend Platz", lobte ihr Mann Ralf. Und Tochter Laura freut sich sehr über ihr neues, großes Kinderzimmer.

Grundriss: Kinderzimmer mit viel Platz zum Toben

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Damit in dem großen Zimmer kein heilloses Durcheinander entsteht, wurden klare Funktionsbereiche abgesteckt: An der Wand hinter der Zimmertür sind Schränke und Kommoden untergebracht. Direkt unterm Fenster steht der Schreibtisch und die linke Ecke dient als Schlafplatz und Kuschelecke. Dazwischen bleibt viel freie Fläche zum Spielen.