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Biederes Wohnzimmer erlebt rosige Zeiten

Die Möbel in dem 29 Quadratmeter großen Wohnzimmer waren ungünstig platziert und passten vom Stil her nicht zueinander. Die Planerin räumte auf, ohne an Sitzplätzen oder Stauraum zu sparen und erfüllte gleichzeitig einen lang gehegten Wunsch des Ehepaares: ein Wohnzimmer in Rosa.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Neue Leichtigkeit und Freiraum

Vorher: Trotz seiner 29 Quadratmeter wirkte das Wohnzimmer durch die massiven Möbel zugestellt. Das große Fenster war durch schwere, muffige Vorhänge verhängt. Nachher: Das Wohnzimmer strahlt nicht nur in frischen Rosatönen, sondern ist auch von allen unnötigen Möbeln befreit. So entstand neben viel Freiraum auch die gewünschte Stellfläche. Und sogar der nostalgische Kachelofen erhielt ein neues, modernes Outfit.

Vorher: Schwere Möbel ungünstig platziert

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Die Einrichtung ließ den Wohnraum vor der Umgestaltung dunkel und unmodern wirken. Schwere, geraffte Vorhänge verhängten das große Fenster. Das Sofa stand direkt gegenüber des Eingangs und damit ungünstig, da man immer die Tür im Blick hatte. Ein weiterer Zweisitzer sowie Sessel und Tische sorgten zusätzlich dafür, dass der Raum sehr zugestellt wirkte. Überholt waren auch eine raumhohe Anbauwand und ein alter Ofen. Letzterer ist zwar ein echtes nostalgisches Schmuckstück, passte jedoch mit seinen grünen Kacheln nicht in den Raum, in dem Holz und Rosatöne dominierten.

Nachher: Neue Leichtigkeit durch helle Farben

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Nach der Umgestaltung hat sich einiges verändert: Vom Parkettboden, der abgeschliffen und leicht aufgehellt wurde, über die Wände, die einen zartrosa Anstrich erhielten, bis hin zur neuen Möblierung. Das alte Sofa machte Platz für einen gemütlichen Zweisitzer mit Korbgestell und weißen Polstern, die den Raum erhellen. Die Couch steht jetzt in direkter Nähe zum großen Fenster, ohne es zuzustellen. Hinter dem Möbel bleibt noch ausreichend Platz für einen Raumteiler, der als Ablagefläche und Stauraum dient. Die Fenster zieren fröhliche Streifenvorhänge.

Weiße Elemente sorgen für Leichtigkeit

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Weiße Elemente sorgen für Leichtigkeit

Die frisch gestrichene Wand rund um den Kamin präsentiert sich jetzt fröhlich und leicht. Statt massiver Holzschrankwand schmücken schmale weiße Borde und ein schlankes Sideboard die lange Wand rechts des Ofens. In dem praktischen Stauraumsystem mit Schubladen und Fächern kann alles untergebracht werden, was vorher in der Schrankwand verstaubte. Der alte Couchtisch musste ebenfalls weichen und machte Platz für einen flachen, quadratischen Tisch, der viel Ablagefläche bietet und in strahlendem Weiß den Mittelpunkt des Raumes darstellt.

Alter Ofen in neuem Look

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Alter Ofen im neuen Look

Es wäre schade gewesen, den alten Kachelofen aus dem Wohnzimmer zu verbannen. Also wurde er verputzt und mit weißem, hitzeresistentem Autolack überlackiert. Die selbstgebaute Bank aus Eichenholz orientiert sich in der Höhe an der Leiste, die auf den Sideboardelementen sitzt. Als gemütliche Bank windet sie sich um den Ofen und wird mit Sitzkissen und Lammfelldecke zum kuscheligen Lieblingsplatz.

Bewertung: Unglaublich viel Platz

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"Es ist erstaunlich mehr Platz im Raum als vorher, obwohl neben dem großen Sofa zwei weitere Sessel stehen", stellt Thea Brändle begeistert fest. "Einen großen Unterschied macht vermutlich aus, dass die Planerin unseren wesentlich höheren Couchtisch durch einen flachen Quader ersetzt hat." Sehr praktisch findet sie auch die neue Bank am Ofen. "Denn man kann jetzt ein paar Kissen darauflegen und sich besser ausstrecken. Der Raum gefällt mir insgesamt sehr gut, nur die gestreiften Sessel sind nicht so mein Stil."

Grundriss: Mehr Freiheit durch neue Raumaufteilung

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Vorher stand das Sofa vis-à-vis des Eingangs, so dass man beim gemütlichen Plausch stets die Tür im Auge hatte. Jetzt ist die Couch vor das Fenster gerückt, so dass im Raum selbst viel Bewegungsfreiheit entsteht und gleichzeitig noch Platz für zwei Sessel bleibt. Die schwere Schrankwand neben dem Ofen wurde durch ein dezentes Sideboard ersetzt.