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Dachkammer bekommt Licht und Platz

Wenig Stellfläche, Dachschrägen und viele Fenster machten das Wohnzimmer unterm Dach ungemütlich. Warme Erdtöne, helle Decken und indirekte Lichtquellen brachten Gemütlichkeit in den Raum.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Licht und Platz unterm Dach

Vorher: Die Schrägen ließen den Raum nicht nur klein und gedrungen erscheinen, sondern raubten ihm auch Licht. Eine schwere, schwarze Ledercouch und holzverkleidete Decken verstärkten diesen Effekt. Nachher: Nicht nur die Funktionsbereiche Wohn- und Lesebereich wurden getauscht, auch die Decken und Wände wurden frisch geweißt. Für eine angenehme Atmosphäre sorgen jetzt großformatige Bilder an der Wand sowie die neu geschaffenen, indirekten Lichtquellen.

Vorher: Beengter Wohnraum

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Vis-à-vis der Tür des 33 Quadratmeter großen Wohnzimmers hatte die Familie eine schwarze Couchkombination platziert. Links stand ein Sofa direkt unter der Dachschräge, das zweite Sofa war unter das Fenster gequetscht. Beim Betreten des Raumes landete man direkt in der Sitzecke - alles andere als gemütlich. Im hinteren, verwinkelten Teil des Zimmers war eine Art Leseecke vorm Kamin untergebracht. Ein Großteil der Mansardennische blieb jedoch komplett ungenutzt. Längs der Nische verläuft eine Fensterfront mit drei kleinen Fenstern, darunter befindet sich ein Heizkörper. Bisher magelte es an Ideen, diese Fläche mit Leben zu füllen, da sie nicht wirklich viel Stellfläche bietet.

Nachher: Platztausch fürs Sofa

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Neue Perspektive: Die Sitzecke wurde in die bisher vernachlässigte Mansardennische eingepasst. Von dort hat man jetzt freien Blick auf den gesamten Raum. Vis-à-vis erstrahlt auch die Seitenwand in neuem Glanz. Um der Schräge das Erdrückende zu nehmen, setzte die Innenarchitektin einen Sockel zwischen die Wand und die hochgezogene Rückwand des neuen Sideboards. Hinter dem Sockel sind vier Strahler angebracht, die mit ihrem indirekten Licht für eine angenehme, wohnliche Stimmung sorgen. Der Relaxsessel hat mit der Sofaecke die Positionen getauscht und thront im vorderen Bereich des Raumes direkt gegenüber der Tür.

Perfekte Rückzugsmöglichkeit

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Perfekte Rückzugsmöglichkeit

Endlich gemütlich! Die Sitzecke passt perfekt in die zuvor leer stehende Mansardennische. So wird der Wohnbereich zu einem Rückzugsort zum Entspannen oder Fernsehen. Mindestens ebenso einladend ist der bequeme rote Sessel mit Hocker, der im vorderen Teil des Zimmers untergebracht ist. Von dort kann man zu den Büchern in dem deckenhohen Paneel greifen. Die Steckborde aus Holz sind in der Höhe variabel. Eine schöne Alternative zu Schienensystemen sind die Aufbauleuchten an der neu verputzten Decke in Retro-Form.

Raffinierter Kamin

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Ein Kamin mit raffinierten Spielereien

Der Kamin behielt seinen Platz im Mansardenzimmer und sorgt jetzt für wohlige Wärme, wenn es sich die Familie auf der Sofaecke bequem macht. Der gemauerte Teil wurde mit Gipskartonplatten verkleidet und weiß gestrichen - ein zusätzlicher Lichtpunkt für das ehemals dunkle Zimmer. Besonders raffiniert ist dabei die Übereckverglasung, die vertikal bewegt wird. Der filigrane Lautsprecher gehört zum neu erstandenen Fernsehgerät mit Soundanlage.

Bewertung: Überzeugender Seitenwechsel

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"Das geräumige Sideboard unter der Schräge, so habe ich mir das eigentlich immer vorgestellt", gibt SCHÖNER WOHNEN-Leserin Brigitte Brunn begeistert zu. "Wir hatten auch schon mal umgestellt, die Couch dahin, wo sie sich jetzt befindet, aber seinerzeit hat uns das nicht so überzeugt. Jetzt passt alles prima zusammen. Auch die Beleuchtung gefällt mir." Nur von ihrer schwarzen Couchecke mag sich Frau Brunn nicht so recht trennen: "Die Sofas in schwarzem Leder tausch ich nicht aus, die sind noch relativ neu."

Grundriss: Ein Wohnzimmer dreht sich um 180 Grad

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Das Wohnzimmer wurde komplett gespiegelt: Die Couchecke rückte in die Mansardennische. Dort stand zuvor ein Relaxsessel, der jetzt im vorderen Bereich des Raumes Platz findet. So entsteht beim Betreten des Zimmers ausreichend Bewegungsfreiheit.