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Schlaf- und Wohnzimmer unterm Dach

Das Zimmer unterm Dach hatte zu wenig Stellfläche und Strauraum und war sehr dunkel. Die Lösung des Innenarchitekten bringt mit Grün und Weiß Farbe und viel Licht in das Dachzimmer. Eingezogene Wände sorgen für eine neue Platzverteilung.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Helligkeit fürs Dachzimmer

Vorher: Grau und wenig wohnlich war die Gestaltung des Dachzimmers bisher. Nachher: Die Trennwand im Raum blieb, wurde aber mit viel Farbe aufgehellt. Auch die Wanddurchbrüche sind großzügiger gestaltet: Nach dem Umbau führt nicht mehr nur eine kleine Luke zum Schlafbereich, sondern zwei große Schiebetüren aus Milchglas. Von der Sitzecke aus geht der Blick frontal auf den grün tapezierten Raumteiler, vor dem das Fernsehgerät auf einem kleinen Tisch steht. Rechts vor dem Fenster blieb der Platz für den Schreibtisch. Statt des alten Metallgestells steht hier ein Tisch auf Rollen in frischem Weiß.

Vorher: Umgestaltung ohne Konzept

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Im Obergschoss unter zwei Schrägen fand nach dem Auszug des Sohnes nicht mehr viel statt. Triste Fenster, nackte Heizkörper und zusammen gesammelte Möbel ließen es bisher an einem einheitlichen Wohnkonzept und kreativen Gestaltungsideen fehlen. Obwohl die Hausherren bereits einen Versuch zur Umgestaltung unternommen hatten: Durch Einzug einer Leichtbauwand mit schmaler Tür wurde der hintere Teil des Raumes abgetrennt und als Schlafbereich genutzt. Eine gute Idee, der es allein an der kompletten Fertigstellung mangelte. Bisher glich diese Nische eher einer dunklen Schlafkammer als einem einladenden Gästezimmer.

Nachher: Grün-weiß sorgt für Frühlingsgefühle

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Hier ist der Frühling eingezogen! Die Kombination aus strahlendem Weiß und frischem Grün bringt neuen Glanz in die dunkle Dachkammer und weitet den Raum optisch. Zentraler Blickfang ist die grün tapezierte Leichtbauwand, die den Schlaf- vom Wohnbereich abtrennt. Zu beiden Seiten der Wand sind halbtransparente Schiebetüren angebracht, die den Blick ins Schlafzimmer regulieren. Das Wohnzimmer nimmt die Farbe Grün bei Möbeln und Accessoires wieder auf. Ein leichtes Birkenregal dient als Stau- und Ablagefläche.

Schlafbereich mit Kuschelfaktor

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Schlafbereich mit Kuschelfaktor

Die Rückseite des Raumteilers stößt an das Fußende des Bettes, das in die Schräge eingepasst und von den Seiten jeweils durch eine der Schiebetüren zu erreichen ist. An der hinteren Wand sind praktische Ablagekästen angebracht, die Platz für Bücher und Accessoires bieten. Der Beistelltisch neben dem Bett besitzt eine zusätzliche Ablage, auf die ein aufgeklapptes Buch passt. Das Betthaupt aus grauem Stoff ist selbst gebaut. Dazu wurde eine MdF Platte wattiert und mit dem passenden Stoff bezogen.

Bewertung: Wirklich einladend

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"In dem neuen Zimmer kann man sich spontan zu Hause fühlen", schwärmt Rosemarie Ellies. "Die Änderung der Architektur zu einer offeneren Raumaufteilung mit einem Schlafbereich und einem Wohnbereich lässt alles viel heller und transparenter wirken. Auch das viele Weiß wirkt ausgeprochen sympathisch. Was ich mir allerdings noch wünschen würde, ist ein größerer Tisch, an dem man auch mal mit mehreren Gästen sitzen kann."

Grundriss: Alles unter Dach und Fach

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In der rechten Zimmerecke ist unter der Dachschräge eine gemütliche Sitzgelegenheit entstanden. Von dort fällt der Blick offen in den Raum. Unter der linken Schräge ist der Schlafplatz eingerichtet, der durch eine Trennwand vom Wohnbereich abgegerenzt ist.