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Ein Wohnzimmer wird zur Haus-Bibliothek

Viele Bücher sollten in diesem Wohnzimmer verstaut werden. Die hohen Regale wurden allmählich zu klein und erzeugten außerdem ein unruhiges Gesamtbild. Meterlange Sideboards und kräftige Farben bringen nun Ruhe in den Raum. Eine Bibliothekwand bietet ausreichend Stauraum.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Wohnzimmer mit Bibliothekscharakter

Vorher: Hohe Regale wo man nur hinschaut: Insgesamt 45 laufende Meter Bücher mussten in dem Wohnzimmer untergebracht werden. Dadurch blieb die Wohnlichkeit auf der Strecke. Das frei stehende Sofa wurde von Bücherregalen erdrückt, Accessoires wie Lampen und Vasen fanden nur noch auf der Fensterbank Platz. Nachher: Die Vorschläge des Innenarchitekten verbinden einen gemütlichen Loungebereich mit großzügigem Stauraum. Niedrige Sideboards umrunden den Raum nahezu komplett und in einer geräumigen Bibliothekswand finden alle Bücher Platz. Zierliche Sessel und ein kleines Sofa laden zum Relaxen ein.

Vorher: Beengte Wohnsituation

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Jeder Winkel des Wohnzimmers wurde genutzt, alles sollte in diesem einen Raum Platz finden. In offenen Regalen stapelten sich die zahlreichen Bücher der Familie, dekorative Accessoires wie Vasen und Kerzen mussten auf die Fensterbank ausweichen. Die Sitzecke schien zwischen all den Bücherregalen keinen rechten Platz mehr zu finden, auf engstem Raum wurden Sofas und Sessel untergebracht. Gemütlichkeit konnte in diesem allzu bunten Durcheinander aus Büchern, Accessoires und beengtem Sitzen kaum aufkommen.

Nachher: Harmonisches Gesamtbild im Multimedia-Wohnzimmer

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Die Lektüre der Hausherren ist weiterhin im Wohnzimmer untergebracht. Dennoch herrscht optische Ruhe und Harmonie im Wohnzimmer. Das Bibliothekssystem bringt mit seiner weißen Klarheit Ordnung ins bunte Treiben der vielen Bücher. Auch die Sideboards, die bis zu den Fenstern reichen, bieten Stauraum und sorgen trotz "Bücher-Potpourri" für Einheitlichkeit. Kräftige Farben setzen wohnliche Akzente: Die schwarzen, kubischen Sessel laden zur gemütlichen Lesestunde, und der schlanke Kamin knistert vor einer Wand, die - passend zu den Kissen - in warmem Rot gehalten ist. Nebenan findet eine kombinierte, formschöne TV-, Video- und Audioanlage Platz.

Dekorativer Stauraum

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Dekorativer Stauraum

Die Sideboards bilden den Rahmen: Hinter ihren Türen verschwinden unzählige Bücher, die schönsten Exemplare können in offenen Elementen ihren Charme verbreiten. Auf den meterlangen Sideboards sind nun auch Lampen und dekorative Elemente gut aufgehoben. Durch das strahlende Weiß und die niedrige Höhe der Sideboards wirkt der Raum offen. Vor diesem Hintergrund lässt es sich prima relaxen: Der rote Sessel mit passendem Fußhocker wirkt grazil und lädt zu gemütlichen Stunden ein. Die Platten des Couchtisches lassen sich - je nach Bedarf - zu einem Würfel zusammenfügen oder auseinanderziehen.

Stauraum auf mehreren Ebenen

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Stauraum auf mehreren Ebenen

Dank ausgeklügeltem Bibliothekssystem finden jetzt alle Bücher des Hausherren auf zwei Lagen Platz: Im Hintergrund bietet ein raumhohes Bord Stauraum für dicke Wälzer und große Lexika, davor befinden sich etwas niedrigere Regale. Diese laufen auf zwei parallelen Bodenschienen und lassen sich leicht verschieben, um an die dahinter stehenden Bücher zu gelangen. Das variable Regalsystem gibt es - je nach räumlicher Ausgangssituation - in verschiedenen Ausführungen und Farben.

Bewertung: Des Rätsels Lösung

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Wie bringt man möglichst viele Bücher in einem ganz normalem Wohnzimmer unter? "Ich bekenne ganz offen, ohne Bücher nicht leben zu können - oder, anders gesagt, nicht wohnen zu wollen", sagt SCHÖNER WOHNEN-Leser Winfried Hartl. Seine Frau Eva ergänzt: "Und genau da fing unser Problem an." Das Bibliothekssystem, das der Innenarchitekt als Lösung vorschlägt, kommt bei beiden an: "Es passt einfach wunderbar zu unseren Bedürfnissen." Der ganze Raum sei nun neu aufgebaut, sagt das Paar, das gefalle ihnen ausnehmend gut. Das zwischen den Sideboards untergebrachte kleine Sofa reiche ihnen völlig aus.

Grundriss: Neue Aufteilung

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Zweisitzer und Sessel genügen - höhere Ansprüche stellen die Bewohner nicht an ihre Sitzgelegenheiten. Dafür bleibt nun Platz für viele Meter Sideboard. Die Kaminseite ist neu geordnet: Auf der linken Seite befindet sich ein schlanker Ofen, rechts vom Abzug eine Holzlege und davor eine TV/Audio-Kombination.