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Kombi-Raum aus Bad und Schlafzimmer

Passgenau angefertigte Glasabtrennungen und ein Waschtisch mit warmer Holzverkleidung machen das Badezimmer nach der Umgestaltung besonders wohnlich.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Badezimmer mit Wellnessfaktor: Design kontra Tradition

Vorher: Grundriss und Gestaltung des Badezimmers waren traditionell geplant: Hinter der Standardwanne sollte das WC liegen, rechts war der Waschtisch vorgesehen. Nachher: Durch die Umgestaltung sieht das Bad jetzt wesentlich moderner und schöner aus: Die rechte Wand wurde mit einem speziell für das Bad geeigneten Holzpaneel im Wengé-Ton verkleidet. Das großzügige ovale Wachbecken steht auf einer maßgefertigten Waschtischkonsole und ist ebenfalls von einem Holzpaneel eingefasst. Das WC in der Ecke hebt sich durch eine kleine Stufe von den sandfarbenen Bodenplatten ab. Sichtschutz gewährt eine teilsatinierte Scheibe.

Vorher: Bad ohne Privatsphäre

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Die kleine Badnische ohne Fenster wirkte nüchtern und einfallslos. Durch den Einbau einer großen Standardwanne war die rechte Seite des Raumes bereits komplett verbaut. Viel Spielraum für eine Dusche oder wohnliche Elemente blieb nicht. Nahtlose Übergänge zwischen Bad- und Schlafzimmer waren zwar von den Bauherren gewünscht, der offene Kubus sah jedoch keinerlei Trennwände vor: Man trat aus der Badewanne direkt ins Schlafzimmer. Die beiden Bereiche waren so viel zu eng miteinander verbunden.

Nachher: Holzverkleidung schafft Ruhe und Wärme

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Hölzer liegen voll im Trend - nicht nur, weil sie edel aussehen, sondern weil sie Ruhe und Wärme ausstrahlen - auch im Badezimmer. Der Waschtisch und das Paneel sind aus Furnierplatten vom Tischler gefertigt und anschließend mit Seidenglanz lackiert. So bleibt der haptische Eindruck von Echtholz erhalten. Aber: Holz braucht Sorgfalt - auch wenn der Lack gut deckt, sollten stehende Pfützen am Becken beseitigt werden. Andernfalls besser zu laminierten Platten greifen, die eine dichte Oberfläche besitzen, jedoch ist das Holz in diesem Fall nur fotografisches Dekor. Einen schönen Kontrast zum warmen Holzton bildet die rahmenlose, maßgefertigte Glaswand, die das WC vom übrigen Raum trennt. Die Abtrennung vom Bad zum angrenzenden Schlafzimmer erfolgt mittels einer Schiebetür - ebenfalls aus Glas.

Schiebetür mit vielen Talenten

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Schiebetür mit vielen Talenten

Um eine Abgrenzung vom Schlafbereich zum Badezimmer zu schaffen, wurde eine Schiebetür eingezogen, die sowohl Badewanne als auch Dusche komplett abschirmt. Sie lässt sich bei Bedarf auch in den anderen Teil des Badezimmers verschieben, verdeckt dann den Waschtisch und gibt den Blick frei auf die große Wellness-Badewanne. Die teilverglaste Schiebetür verfügt außerdem über ein weiteres Highlight: Ein Projektor, der unter der Decke im Bad montiert ist, wirft Bilder auf die Mattglasscheibe der Tür. Er liefert ein gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild von bis zu 180 cm in der Diagonale. Vom Bett aus lässt sich so ein Heimkino der besonderen Art genießen.

Wellness garantiert: Naturtöne plus individuelle Gestaltung

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Wellness garantiert: Naturtöne plus individuelle Gestaltung

Natur und Weiß dominieren die Einrichtung des Badezimmers. Sandfarbene Bodenplatten harmonieren mit weißen Putzwänden und der dunklen Holzverkleidung des Waschtisches. Statt der üblichen Einbaubadewanne steht jetzt eine weiße, ovale Keramikwanne frei an der linken Wand. So bleibt noch Platz für eine Eckdusche, die im hinteren Winkel flach im Podestbereich und somit auf einer Höhe mit dem WC liegt. Wie bei der Toilette wurde auch die Dusche durch eine rahmenlose Glasabtrennung abgeschirmt. Die Leitungen für Regen- und Handbrause sowie die Armaturen laufen in einer Vorwand, die gleichzeitig als Ablagenische genutzt werden kann.

Bewertung: Glückliche Verbindung

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"Die langweilige Aufteilung im ursprünglichen Grundriss des Bauträgers hatte uns ja nicht gefallen, da wir unbedingt die beiden Räume attraktiv verbinden wollten", fasst Peter Neff seine Eindrücke zusammen. Was er nicht so gut findet, ist die Holzwand im Bad. "Mir wäre die wohl doch etwas zu dunkel". Aber die Abtrennung der Badnische vom Schlafzimmer durch teilweise lichtdurchlässige Schiebetüren finden Anita und Peter Neff sehr nachahmenswert.

Grundriss: Nahtloser Übergang vom Schlafzimmer ins Bad

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Das quadratisch angelegte Schlafzimmer bietet ausreichend Platz für ein großes Doppelbett. Eine Schiebetür führt vom Schlafzimmer direkt in das angebaute Bad. So sind die Räume optisch voneinander getrennt, lassen sich jedoch auch bequem und schnell verbinden.