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Großes Badezimmer wird wohnlich

Die Probleme lagen auf der Hand: Dunkles Moosgrün für Wanne und Waschbecken, dazu viel ungenutzte Fläche in der Raummitte. Ein klares, helles Farbkonzept macht das Bad nun freundlich und wohnlich.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Die fünfte Wand im Bad

Vorher: Das Badezimmer wirkte altmodisch und schmucklos. Der große Raum war durch seine weißen Wände und die moosgrünen Sanitärobjekte ungemütlich und wenig einladend. Nachher: Die Vorschläge der Innenarchitektin sehen eine neue Raumaufteilung vor. An einer schmalen Trockenbauwand hängt nun der Waschtisch und rückt damit in die Zimmermitte. Hinter der Wand finden auf einem Podest Waschmaschine, Trockner und eine neue Dusche Platz.

Vorher: Großes Badezimmer schlecht genutzt

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Die Raumgröße ließ eigentlich keine Wünsche offen, wurde aber nicht perfekt ausgenutzt. Waschbecken, Badewanne und Regale reihten sich in schmuckloser Kombination aneinander. In der Mitte des Raumes blieb eine große Fläche frei, sie verhinderte Behaglichkeit. Das dunkle Moosgrün der Sanitärobjekte wirkte unfreundlich, die auf halber Höhe angebrachten, hellen Fliesen unterstrichen den kühlen, wenig wohnlichen Charakter des Badezimmers. Ein weiteres Problem ergab sich aus den technischen Geräten, die ebenfalls im Bad untergebracht werden sollten: Waschmaschine und Trockner bildeten in einer Zimmerecke einen dominanten, wenig ansehnlichen Turm.

Nachher: Raumteiler als Platzwunder

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Der Fliesenboden in seiner warmen Optik ist geblieben, alles andere wurde ausgetauscht. Das dunkle Moosgrün wurde durch freundliche Erd- und Weißtöne ersetzt. Für eine gelungene Aufteilung des großzügigen Raumes erweist sich eine schmale, zusätzliche Wand als wahres Wundermittel: Hinter ihr finden in einer maßgeschneiderten Nische Waschmaschine und Trockner Platz, auch die Dusche ist hier untergebracht. Die andere Seite der Wand wird von Waschtisch, Ablagen und Spiegel ausgefüllt. Technisch anmutende Elemente in glänzendem Metall treffen hier auf sanfte Naturfarben und sorgen für ansprechende Kontraste.

Edles Design und natürliche Farben

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Edles Design und natürliche Farben

Jetzt kann man so richtig relaxen! Schon die Palette der Farben sorgt für Wohlgefühl und Entspannung, Erdtöne treffen auf zartes Cremeweiß. Die Badewanne ist in ihrem strahlenden Weiß mit der umlaufenden, silbernen Metallleiste ein edles Designstück und steht nun frei im Raum. Dennoch fühlt man sich bei einem Vollbad geborgen: Die Wanne ist unter das Fenster gerückt und in ein Ablagesystem eingefasst. Darauf finden schöne Badutensilien und Handtücher Platz. Rund um das Fenster verläuft ein halbhoher, heller Sockel über die gesamte Wandbreite und bildet eine Fensterbank, auf der Pflanzen für freundliche Atmosphäre sorgen. Weiße Lamellenjalousien erstrecken sich ebenfalls über die komplette Breite und lösen die enorme Raumhöhe auf.

Stauraum nach Maß

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Stauraum nach Maß

Die Größe des Raumes wird nun perfekt ausgenutzt. Überall findet sich Stauraum, er ist gefällig über das gesamte Badezimmer verteilt. Hohe Wandvitrinen mit satinierten Glastüren sind in der Nähe der Dusche platziert, ein Apothekerschrank hinter dem Waschtisch bietet Platz für Zahnbürsten und Cremes. Der ausziehbare, schmale Schrank ist ein wahres Stauraumwunder und hält seinen Inhalt stets griffbereit. Er ist neben der maßgeschneiderten Nische für den Turm aus Waschmaschine und Trockner untergebracht.

Bewertung: Edel und minimalistisch

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Der gesamte Stil des umgestalteten Badezimmers gefällt Venita Kaleps aus Hamburg. Das edle Design, die natürlichen Farben und die zurückhaltenden, minimalistischen Dekorationselemente sagen der SCHÖNER WOHNEN-Leserin komplett zu. Auderdem möchte sie den Tipp der Innenarchitektin in die Tat umsetzen: Die Trockenbauwand wird weiter in den Raum gezogen, damit die Duschnische geräumiger und großzügiger wird. Auch das Waschbecken würde sie gerne gegen ein tieferes austauschen. Generell findet Venita Kaleps die Lösung für Spiegel und Waschtisch aber äußerst gelungen.

Grundriss: Dusche und Stauraum dank Raumteiler

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In der Mitte des Bades bleibt jetzt weniger Bewegungsspielraum, das Waschbecken ist in den Raum gerückt. Dafür sind nun - zusätzlich zur Badewanne - hinter einer schmalen Raumteilerwand Dusche und Stauraum entstanden.