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Verwinkelte Nische optimal genutzt

Das Wohnzimmer von Familie Koch hat schon einiges mitgemacht: Anbau, Wanddurchbrüche und Umbauten. Ein Problem blieb jedoch konstant bestehen: wenig Tageslicht, so dass in dem verwinkelten Wohn- und Esszimmer nie eine wohnliche Atmosphäre aufkam.
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Vorher-Nachher auf einen Blick: Warme Farben sorgen für Frische

Vorher: Dunkle Räume, dunkle Möbel, dunkle Accessoires. Das Wohn - und Esszimmer der Familie Koch wirkte nicht sehr gemütlich. Zudem wurde eine angrenzende schlauchförmige Nische nur als Abstellkammer genutzt. Nachher: Licht und Farbe sind ins Wohnzimmer eingezogen, das jetzt den größten Teil des Raumes einimmt und den Essplatz in die kleine Nische verdrängt. Diese erfuhr jedoch eine komplette Runderneuerung und strahlt jetzt ebenso frisch. Dank der neuen Aufteilung blieb im Wohnzimmer sogar noch Raum für einen Arbeitsplatz.

Vorher: Nische mit ungenutztem Potenzial

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Vor allem das Wohnzimmer stellte die Kochs immer wieder vor neue Probleme, weil es zu dunkel und zu eng war. Um dem abzuhelfen, wurde eine Wand durchbrochen und ein schlauchartiges Esszimmer geschaffen. Der Blick führte jedoch nicht nach draußen ins Grüne, sondern auf eine gegenüberliegende Mauer. Die Innenarchitektin wurde also mit der Lösung mehrerer Probleme betraut. Zum Ersten: Dem Esszimmer - bisher unattraktives Anhängsel des Wohnbereiches - eine ansprechende Funktion zu geben. Zum Zweiten: Das allgemeine Lichtproblem in beiden Räumen zu lösen. Und zum Dritten: Für Wohn- und Essbereich eine verbindende Gestaltungsidee zu entwickeln.

Nachher: Sonnige Stimmung

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Der beste Platz des Raumes mit direktem Zugang zur angrenzenden Terrasse ist jetzt für die Sofa- und Fernsehecke reserviert. Für sonnige Stimmung sorgen die farbigen, verschiebbaren Stoffpaneele, die sich auch im Esszimmer wiederfinden, sowie die Sitzecke in kräftigem Orange. Die Lichtschiene mit Strahlern sorgt für gutes Allgemeinlicht, eine weitere Stehleuchte kann zum Lesen ausgerichtet werden. Ein Sessel mit fröhlich floralen Blumenprints und eine weiß lackierte Kommode im Retro-Look sorgen für einen willkommenen Stilbruch in der sonst so stimmigen Kombination. Der Couchtisch hat eine praktische Aufkantung - damit Erdnüsse oder Ähnliches nicht zu Boden kullern.

Kleine Kammer mit neuer Großzügigkeit

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Kleine Kammer mit neuer Großzügigkeit

In der bisher vernachlässigten Nische ist jetzt der Essplatz untergebracht. Der leicht konkave Glastisch passt optimal in den schlauchförmigen Raum und bietet Platz für bis zu sechs Personen. Die Wände ringsum sind weiß gestrichen, für zusätzliche Aufhellung sorgen die sonnengelben Flächenvorhänge von Wand zu Wand - so bleibt der unattraktive Ausblick auf die gegenüberliegende Mauer erspart. Vor dem Fenster steht ein Sideboard, das mit seiner hoch gezogenen Rückwand wie eine Anrichte wirkt. Statt klassischer Wandregale, die unnötig in den schmalen Raum hineinragen, wurden auf der linken Seite Glasborde in eine Nische gesetzt und von oben beleuchtet - ein echter Blickfang für edles Geschirr oder Sammlerstücke.

Vielseitiger Arbeitsplatz

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Vielseitiger Arbeitsplatz

Durch die Verlagerung des Essplatzes in die Nische bleibt im Wohnzimmer sogar noch Raum für einen kleinen Arbeitsbereich. Der praktische Schreibtisch besitzt Rollen und kann so nach Bedarf hin und her geschoben werden. An die dahinter liegende Wand ist ein Paneelsystem montiert, an dem Borde, Container oder der Papierkorb aufgehängt werden können. Der Freischwinger passt mit seinem hellen Leder farblich zu den mit Alcantara bezogenen Essplatzstühlen, kann also bei Bedarf mit an den Esstisch gerückt werden. Neben dem Schreibtisch finden jetzt mehrere Bücherregale Platz, die vorher in der Nische untergebracht waren.

Bewertung: Endlich mehr Licht

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"Wir hatten vorher den Essplatz vor den Terrassenfenstern, das war beim Mittagessen natürlich auch ganz schön", erinnert sich Eveline Koch. "Aber dafür wurde zu anderen Zeiten der Blick ins Grüne vom Sofa immer durch die schwarzen Stühle am Essplatz beeinträchtigt." Mit der jetzigen Platzierung des Sofas hat sich das Ehepaar sehr schnell angefreundet. Den Essplatz in die Nische zu verlegen, hatten sie bisher aufgrund der dusteren Stimmung ausgeschlossen. "Aber dass man das besser machen kann, zeigt ja der Vorschlag der Innnenarchitektin", so Eveline Koch zufrieden.

Grundriss: Sofaecke und Esstisch - erfolgreich die Plätze getauscht

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Der größere Teil des Raumes ist für die Sofa- und Fernsehecke vorgesehen. Von dort gelangt man durch Schiebetüren auf die angrenzende Terrasse. Im Wohnzimmer bleibt an der oberen Wand ausreichend Fläche für Schränke, Sideboards und einen kleinen Sekretär. Der lange Esstisch passt perfekt in die schmale Nische.