Bettwäsche

Praktisch, schön und pflegeleicht: Bettwäsche ist nicht nur Hingucker im Schlafzimmer und Schutzhülle für unser Bettzeug - sie sorgt auch für kuscheliges Wohlbefinden im Schlaf. Worauf Sie beim Kauf von Bettwäsche achten sollten, lesen Sie hier.

Bettwäsche von Ferm Living

Bettwäsche von Ferm Living

Foto: Ferm Living
Niemanden lassen wir nachts so nah an uns heran wie sie: Wer acht Stunden schläft, verbringt acht Stunden hautnah mit seiner Bettwäsche. Da ist es wichtig, dass sich die Bettwäsche gut anfühlt und ohne Schadstoffe auskommt. Auch das Design der Bettwäsche ist wichtig - und zum Rest der Schlafzimmer-Einrichtung sollte sie natürlich auch noch passen.

Was Bettwäsche leisten sollte

Gute Bettwäsche erkennt man an mehreren Faktoren: hautverträgliche Materialien, leichte Pflege, Langlebigkeit. Dabei ist Bettwäsche ein echter Multitasker: Sie soll gut aussehen, Matratze, Bettdecke und Kissen vor Schweiß und Staub schützen und sich auf der Haut gut anfühlen. Ihre wichtigste Aufgabe ist allerdings, Feuchtigkeit, die im Schlaf auf der Haut entsteht, aufzunehmen und durch ihr atmungsaktives Gewebe die Belüftung des Körpers zu fördern.

Bettwäsche: zeitlos oder saisonabhängig?

Bei Bettwäsche ist es wie bei der Garderobe: eine neue Saison, eine neue Kollektion. Und natürlich gibt es, je nach Jahreszeit, passende Motive, neue Farben, andere Materialien. Aber so sehr sich die Hersteller von Bettwäsche auch anstrengen: Bettwäsche ist und bleibt keine Saisonware. So entscheiden sich die meisten Käufer doch immer wieder für zeitloses Design oder uni-farbene Bettwäsche, statt sich immer wieder mit neuen Bettwäsche-Garnituren einzudecken. Ausgefallene Bettwäsche von bekannten Designern oder auch Modeschöpfern, die eine eigene Home-Kollektion entwerfen, kann aber auch wundervolle Akzente setzen und Farbe in die Wohnung bringen. Muster, Ornamente, Besticktes, Bedrucktes: Es gibt unzählige Möglichkeiten, das Schlafzimmer mit schöner Bettwäsche aufzuwerten.

Bettwäsche: Welche Größen gibt es?

Für Bettwäsche gibt es in Deutschland einheitliche Normgrößen, die im Ausland allerdings variieren können. Hierzulande ist die Standard-Bettdecke 135 x 200 cm groß (seltener: 140 x 200 cm), das klassiche Kopfkissen misst 80 x 80 cm. Um den Wünschen der Kunden gerecht zu werden, haben die Hersteller aber auch andere Maße für Bettwäsche im Angebot. So können Kopfkissen mit 40 x 80 cm auch sehr viel schmaler sein und Bettdecken passen sich mit 155 x 220 cm den verschiedenen Bettgrößen an. Für Paare, die sich eine Decke teilen, gibt es auch Bettwäsche in den Maßen 200 x 200 cm. Bei vielen Herstellern und Online-Shops besteht die Möglichkeit, Bettwäsche in Sondergrößen anfertigen zu lassen.
Foto: Hay

Stoffkunde: Textilien für Bettwäsche

Ursprünglich bestand Bettwäsche aus feinem Leinen, war mit einem Monogramm bestickt und gehörte zur Aussteuer jeder Frau. Noch heute kann man solche handgearbeitete Bettwäsche finden, häufiger jedoch besteht Bettwäsche aus Baumwolle, Jersey, Mikrofaser, Biber oder Seide/Satin. Der Stoff von Bettwäsche soll glatt und weich auf der Haut, dabei aber auch luftdurchlässig sein. Diesem hohen Anspruch werden die verschiedenen Gewebe, aus denen Bettwäsche gefertig ist, unterschiedlich gut gerecht (s.u.). Da Bettwäsche direkt mit der Haut in Berührung kommt, sollte der Stoff keine bedenklichen und hautunverträglichen Substanzen wie z.B. Formaldehyd oder Nickel enthalten sind.
Leinen: Bettwäsche aus hochwertigem Leinen ist sehr saugfähig und durch seine kühlenden Eigenschaften besonders für den Sommer geeignet, knittert allerdings auch sehr schnell.
Baumwolle: Bettwäsche aus Baumwolle ist bekannt für seine geschmeidige Oberfläche und seine wärmenden Eigenschaften. Der robuste Stoff eignet sich durch seine natürlichen Materialien besonders für Allergiker.
Jersey: Bettwäsche aus Jersey lässt sich leicht pflegen. Die Maschenware ist sehr weich und atmungsaktiv, durch das elastische Gewebe allerdings nicht besonders formbeständig.
Mikrofaser: Bettwäsche aus Mikrofasern ist saugfähig, pflegeleicht und meist günstiger als andere Bettwäsche. Auf den dünnen, feingesponnenen Fasern (meist Polyester) können sich Milben und Staub nicht so gut festsetzen. Da das Material künstlich hergestellt wird, sollte man bei Bettwäsche aus Mikrofaser stark auf die Qualität achten.
Biber: Bettwäsche aus Biber ist besonders dick, kann aber auch gut Feuchtigkeit absorbieren. Der aufgeraute Baumwollstoff ist durch seine flauschige Oberfläche vor allem für Kinder oder kalte Winternächte geeignet.
Seide/Satin: Bettwäsche aus Seide oder Satin (aus Seide gewebt) sieht besonders edel aus. Der Naturstoff wird mit Kunstfasern angereichert und erhält so seine fließende, glänzende Oberfläche. Diese Bettwäsche ist formbeständig, hat kühlende Eigenschaften, ist aber nicht besonders saugfähig.

Pflegetipps für Bettwäsche

Alle ein bis zwei Wochen sollte Bettwäsche gewechselt werden. Wer viel schwitzt oder allergisch ist gegen Hausstaub, sollte seine Bettwäsche noch häufiger austauschen. Dasselbe gilt für die Sommermonate oder bei längerer Krankheit. Bettwäsche sollte bei mindestens 60°C gewaschen werden, um Bakterien restlos abzutöten. Beachten Sie hierbei den individuellen Pflegehinweis Ihrer Bettwäsche. Waschen Sie Ihre Bettwäsche außerdem am besten auf Links: So haben Sie länger etwas von den Farben und erleichtern sich außerdem noch das Beziehen.

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