Keller werden heute nicht mehr nur als Lagerstellen für Lebensmittel benutzt, sondern auch als Gästezimmer, Waschküche oder Hobbyraum.

Foto: Tomo Jesenicnik
Ein Keller befindet sich unterhalb des Hauses. Man kann Keller daher auch als Untergeschoss oder Souterrain bezeichnen. Keller bestehen in der Regel aus dem Fundament, der Grundplatte und den Kellerwänden. Fundament und Grundplatte werden aus Stahlbeton gefertigt, die Wände von einem Keller hingegen aus Beton oder dem Mauerwerk des Hauses.

Beim modernen Keller unterscheidet man zwischen der so genannten schwarzen und der weißen Wanne. Beide Wannen sollen den Keller gegen von außen drückendes Wasser abdichten. Die schwarze Wanne wird in der Regel aus dem Baustoff Bitumen hergestellt, der eine schwarze Farbe hat. Diese Wanne hält nur begrenzt dem Wasserdruck auf das Mauerwerk stand, ist bei einem Keller aber insgesamt nicht schlechter als eine weiße Wanne. Die weiße Wanne wird aus Beton hergestellt und hat eine weiße oder graue Farbe. Weil bei der weißen Wanne sowohl der Boden als auch die Wände komplett aus Beton gefertigt sind, kann sie dem Wasserdruck dauerhaft standhalten. Die weiße Wann ist etwas teurer als die schwarze Wanne.
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Keller wurden ursprünglich für die Lagerung von Lebensmitteln genutzt, denn unter der Erde ist es im Vergleich zum Erdgeschoss gleichbleibend kühl. Als die ersten Kühlanlagen auf den Markt kamen, wurde die Funktion des Kellers erweitert: Neben Lebensmitteln wurden fortan auch andere Gegenstände im Keller verstaut. Da heutzutage auch Fenster in Keller eingebaut werden, ist es auch möglich, im Keller zu wohnen. Beispielsweise werden Arbeitszimmer, Gästezimmer oder ganze Wohnungen im Keller eingerichtet, auch Souterrain-Wohnungen oder Tiefparterre genannt. Typische Räume im Keller sind Waschküche, Bier- und Weinkeller.