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Holz in der Küche

Nichts schmeichelt unseren Händen und Augen so wie Holz. Kein Wunder, dass Holz als Arbeitsplatte oder Schrankfront immer öfter auch in der Küche zu finden ist.
In diesem Artikel
Holz macht wohnlich
Geeignete Holzarten für die Küche
Holzpflege
Die Arbeitsplatte aus Holz
Fussboden aus Holz für die Küche

Holz macht wohnlich

Holz stiftet Behaglichkeit und reguliert das Raumklima. Kein Wunder, dass Holz jetzt öfter im Herzen des Hauses, der Küche, zu finden ist, und das nicht nur als einzelne Elemente wie Schneidbrettchen oder Schranktüren, sondern im ganzen Raum, vom Boden bis zum Schubladenkasten. (Foto: Küchensideboard "Topos", www.leicht.de)

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Ein Sideboard aus Holz macht die Küche im Handumdrehen wohnlich.

Geeignete Holzarten für die Küche

Eigentlich eignen sich alle Holzarten für den Einsatz in der Küche. Etabliert haben sich Eiche und Nussbaum, auch weil sie besonders harte Hölzer sind. Die Regel, dass alle Hölzer im Raum aus einer Familie stammen sollten, gilt längst nicht mehr. Holzarten dürfen gemixt werden, das gibt einen individuellen Look. Sägeraue Eiche ist das aktuelle Trend-Holz, weil sein Relief die Oberflächen spannend wirken lässt. (Foto: Sägeraue Eichefronten bei "NX605", www.next125.de)

 

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Holzfronten mit sägerauen Oberflächen bringen herrliche Rustikalität in die Küche.

Holzpflege

Generell gilt: Vorsicht mit Mikrofasertüchern, denn sie wirken wie Schleifpapier. Schmutz nur mit einem leicht feuchten Tuch in Richtung der Holzstruktur abwischen. Niemals zu Scheuermitteln greifen! Säurehaltige oder chemische Reiniger können die Holzoberfläche beschädigen.

Alle ein bis drei Jahre sollte man den Holzschutz mit einem natürlichen Öl, Wachs oder Lack auffrischen. Direkte Sonneneinstrahlung kann die Holzfarbe verändern. (Foto: Wer Holz liebt, muss nicht auf dunkle Töne verzichten. Die Küche "SE 4004 E“, hier mit gebeiztem Eichenfurnier, gibt es auch in Nuss, Steinbuche und Pinie, in 14 verschiedenen Ausführungen. Mit einem speziellen PurLack versiegelt, bekommt die Farbe eine lebendige Tiefe mit robuster Oberfläche – die Maserung bleibt gut erkennbar, www.siematic.de)

 

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Gebeiztes Eichenfurnier in der Küche.

Die Arbeitsplatte aus Holz

Arbeitsplatten aus Holz? Die meisten raten ab. Warum? Weil die tägliche Küchenarbeit selbst in hartem Holz Spuren hinterlässt. Bündige Einbauten können nicht passgenau eingesetzt werden, weil das Naturmaterial arbeitet und an Kanten Quellschäden entstehen können.

Wer trotzdem nicht darauf verzichten will, sollte zum Arbeiten immer ein Schneidbrett benutzen und darauf achten, dass Kochfeld und Spüle auf der Arbeitsplatte aufliegen und die Kanten gut versiegelt sind. Der Wasserhahn sollte wandmontiert sein, so bildet sich keine Staunässe um den Fuß. Heiße Töpfe gehören auf einen Untersatz! Wer den Schutz der Arbeitsfläche regelmäßig auffrischt, hat lange Freude daran. (Foto: Auf der Spüle "Blancomodex“ lässt sich die Arbeitsplatte hin und her schieben, www.blanco-germany.com)

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Die Spüle "Blancomodex“ bringt eine Arbeitsplatte zum Schieben mit.

Fussboden aus Holz für die Küche

Holzdielen sind empfindlicher als Fliesen, sie reagieren auf Wärme, Feuchtigkeit und Licht. Für Bodenheizungen sind sie nur bedingt geeignet. Aber kein anderer Belag ist so fußwarm, kann das Raumklima so gut regulieren und Behaglichkeit vermitteln. Als Schutz eignen sich Öle und Hartwachse. Spezielle Seifen im Wischwasser schützen die Oberfläche bei jeder Reinigung aufs Neue. Nur stehende Nässe ist nicht erlaubt!